Skurril und wunderbar
Matt Haig beweist in diesem Buch einmal wieder, warum er zu den einfühlsamsten Erzählern der Gegenwart zählt.
Mit viel Gefühl, Wortwitz und einer wunderbar fantasievollen Idee erzählt er die Geschichte von Wilbur, der nach seinem Tod in einem geheimnisvollen Zug durch die Stationen seines Lebens reist. Als stiller Beobachter erlebt er schöne wie schmerzhafte Momente erneut und beginnt, Entscheidungen, Reue und Zusammenhänge anders zu verstehen. Besonders die Liebe zu seiner Frau und die bedeutungsvollen Gedanken über verpasste Chancen, Erinnerungen und den Sinn des Lebens berühren sehr. Dabei gelingt Matt Haig die besondere Mischung aus Ernsthaftigkeit und gleichzeitig Leichtigkeit, die seine Geschichten so einzigartig macht.
Trotz der tiefgründigen Themen wirkt das Buch nie belehrend, sondern regt ganz automatisch zum Nachdenken über das eigene Leben an. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel liest sich der Roman fast in einem Zug - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein warmherziges, kluges und für mich lange nachhallendes Buch.
Mit viel Gefühl, Wortwitz und einer wunderbar fantasievollen Idee erzählt er die Geschichte von Wilbur, der nach seinem Tod in einem geheimnisvollen Zug durch die Stationen seines Lebens reist. Als stiller Beobachter erlebt er schöne wie schmerzhafte Momente erneut und beginnt, Entscheidungen, Reue und Zusammenhänge anders zu verstehen. Besonders die Liebe zu seiner Frau und die bedeutungsvollen Gedanken über verpasste Chancen, Erinnerungen und den Sinn des Lebens berühren sehr. Dabei gelingt Matt Haig die besondere Mischung aus Ernsthaftigkeit und gleichzeitig Leichtigkeit, die seine Geschichten so einzigartig macht.
Trotz der tiefgründigen Themen wirkt das Buch nie belehrend, sondern regt ganz automatisch zum Nachdenken über das eigene Leben an. Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel liest sich der Roman fast in einem Zug - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein warmherziges, kluges und für mich lange nachhallendes Buch.