Sucht ohne Sinn

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cora mathieu Avatar

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Wilbur ist süchtig. Nicht nach Drogen oder Alkohol. Sondern nach Erfolg. Er verliert dabei sich selbst, die Liebe, ihm nahestehende Menschen und das Leben. Er stirbt einsam und bereut so vieles. Die Reise im Mitternachtszug führt ihm seine Versäumnisse vor Augen. Gibt dem Leser zu bedenken, was wichtiger ist: Liebe oder Erfolg. Glück oder Reichtum. Luxus oder Bescheidenheit.

Zugegeben: Ich brauchte lange, um mit dem Plot richtig warm zu werden. Zu viel Vergangenheitsbewältigung. Zu viel Fantasterei. Doch Wilburs Erkenntnis ist einleuchtend: Lassen wir das Leben einfach auf uns zukommen. Seien wir dankbar für das, was wir haben und die Menschen, die uns umgeben.

Die Vergangenheit ist vergangen, die Zukunft ist ungewiss, die Gegenwart ist das, was zählt.

Die Mitternachtsreise ist eine empfehlenswerte Fortsetzung.