Unterhaltsam und zum Nachdenken anregend..
Meinung:
Die Idee, sich mit dem „Was hätte sein können“ zu beschäftigen, mochte ich ja schon bei der Mitternachtsbibliothek. Und auch hier fand ich sie super interessant.
Generell hat mir die Geschichte gut gefallen. Man lernt Wilbur kurz vor seinem Tod kennen und es dauert ein bisschen, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Was aber auch normal ist, denn man muss die Figuren ja erst kennenlernen und die Ereignisse aus Wilburs Kindheit waren zwar für ihn sehr bedeutsam, für den Hörer wird es aber erst später richtig spannend. Nämlich da, als der Tote Wilbur mutige Entscheidungen trifft, um seinem jüngeren “Ich” die Möglichkeit zu geben, das Leben anders zu Leben.
Ich habe Wilbur gerne dabei begleitet, wie er sich selbst nochmal klar wird, wo er im Leben falsch abgebogen ist und worauf es wirklich ankommt. Nämlich die Menschen, die uns wichtig sind.
So regt die Geschichte sehr zum Nachdenken an und macht deutlich, dass unser Leben von vielen kleinen und großen Entscheidungen abhängt und wenn man sich der Entscheidungen bewusst wird, auch immer wieder zurück kann.
Obwohl mich die Geschichte gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat, hätte ich mir gewünscht, dass sie mich vielleicht noch ein bisschen mehr emotional mitzieht und mich wirklich stark berührt. Das war jetzt eher selten der Fall. Aber da kann ja der Autor nichts dafür.
Und auch das Ende war mir dann ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen, aber gut, lieber so, als das totale Drama.
Sprecher Christoph Maria Herbst hat gut zur Geschichte und zu Wilbur gepasst. Auch wenn ich ihn eher als Komiker im Kopf habe und man das seiner Vortragsart auch immer anmerkt, hat er es gut geschafft, Wilbur auch eine souveräne und authentische Art zu verleihen und die bedeutungsschwere Atmosphäre der Geschichte gut zu vermitteln.
Fazit:
Eine wirklich unterhaltsame Geschichte, die zum Nachdenken anregt und wieder mal verdeutlicht, auf was es im Leben wirklich ankommt. Dabei ist der Erzählstil eher ruhig und gediegen, wobei die charakterstarke Leseart von Sprecher Christoph Maria Herbst viel dazu beiträgt, dass Protagonist Wilbur lebendig und authentisch wirkt. Obwohl mich die Geschichte mitziehen konnte, hätte ich mir gewünscht, dass sie mich ab und an noch ein bisschen tiefer berührt und das Ende war schon ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, weshalb ich gerne gute 4 Sterne und eine Lese- bzw. Hörempfehlung vergebe.
Die Idee, sich mit dem „Was hätte sein können“ zu beschäftigen, mochte ich ja schon bei der Mitternachtsbibliothek. Und auch hier fand ich sie super interessant.
Generell hat mir die Geschichte gut gefallen. Man lernt Wilbur kurz vor seinem Tod kennen und es dauert ein bisschen, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Was aber auch normal ist, denn man muss die Figuren ja erst kennenlernen und die Ereignisse aus Wilburs Kindheit waren zwar für ihn sehr bedeutsam, für den Hörer wird es aber erst später richtig spannend. Nämlich da, als der Tote Wilbur mutige Entscheidungen trifft, um seinem jüngeren “Ich” die Möglichkeit zu geben, das Leben anders zu Leben.
Ich habe Wilbur gerne dabei begleitet, wie er sich selbst nochmal klar wird, wo er im Leben falsch abgebogen ist und worauf es wirklich ankommt. Nämlich die Menschen, die uns wichtig sind.
So regt die Geschichte sehr zum Nachdenken an und macht deutlich, dass unser Leben von vielen kleinen und großen Entscheidungen abhängt und wenn man sich der Entscheidungen bewusst wird, auch immer wieder zurück kann.
Obwohl mich die Geschichte gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat, hätte ich mir gewünscht, dass sie mich vielleicht noch ein bisschen mehr emotional mitzieht und mich wirklich stark berührt. Das war jetzt eher selten der Fall. Aber da kann ja der Autor nichts dafür.
Und auch das Ende war mir dann ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen, aber gut, lieber so, als das totale Drama.
Sprecher Christoph Maria Herbst hat gut zur Geschichte und zu Wilbur gepasst. Auch wenn ich ihn eher als Komiker im Kopf habe und man das seiner Vortragsart auch immer anmerkt, hat er es gut geschafft, Wilbur auch eine souveräne und authentische Art zu verleihen und die bedeutungsschwere Atmosphäre der Geschichte gut zu vermitteln.
Fazit:
Eine wirklich unterhaltsame Geschichte, die zum Nachdenken anregt und wieder mal verdeutlicht, auf was es im Leben wirklich ankommt. Dabei ist der Erzählstil eher ruhig und gediegen, wobei die charakterstarke Leseart von Sprecher Christoph Maria Herbst viel dazu beiträgt, dass Protagonist Wilbur lebendig und authentisch wirkt. Obwohl mich die Geschichte mitziehen konnte, hätte ich mir gewünscht, dass sie mich ab und an noch ein bisschen tiefer berührt und das Ende war schon ein bisschen sehr Friede-Freude-Eierkuchen, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, weshalb ich gerne gute 4 Sterne und eine Lese- bzw. Hörempfehlung vergebe.