Was bleibt am Ende?

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frauklopp Avatar

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„Der einzige Weg zu lernen ist zu leben.“

Happy release day, dear Matt Haig.

Wo soll ich denn jetzt hier anfangen!? Es ist wieder so eine tolle und auch traurige Geschichte geworden, die direkt zum Innehalten und lange drüber Nachdenken animiert. Ich konnte es mal wieder kaum aus der Hand legen.

Wilbur stirbt und bekommt die einzigartige Chance auf sein Leben zurückzublicken, auf all die Momente, die prägend für ihn waren. Während er in einem Zug sitzend von Station zu Station fährt, stellt er sich wiederkehrend die Frage, ob dieser Verlauf seines Lebens und die getroffenen Entscheidungen wirklich die richtigen waren. Vielleicht hätte er sich doch öfter anders entscheiden sollen …

Ich fand diese Sicht auf Leben und Tod iwie sehr berührend und tröstlich – schon während des Lesens bin ich mit meinen Gedanken oft abgeschweift und hab mich ein wenig durch mein eigenes Leben hindurchgedacht. Und obwohl ich doch wieder ziemlich schnell durch dieses Buch durchgerauscht bin, hat sich das, was es mit mir beim Lesen gemacht hat, sehr lang angefühlt. Auf eine gute Art.

Wer „Die Mitternachtsbibliothek“ mochte, wird auch dieses Buch garantiert toll finden.