Was im Leben wirklich zählt
„...Damals stellte sich die Zufriedenheit von selber ein. Sie durchströmte die beiden wie ein Fluss, und sie dachten, es werde immer so bleiben, dieser Strom werde niemals versiegen, und sie mussten sich keinen Gedanken über seinen Ursprung machen noch die Mühe, das Wasser zu schöpfen und zu trinken…“
Wilbur und Maggie sind auf ihrer Hochzeitsreise in Venedig. Es sind unbeschwerte Tage.
Der Autor hat einen bewegenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet und gespickt mit einer Menge an passenden Metapher.
Mittlerweile sind 52 Jahre vergangen. Wilbur geht in den Garten seines Hauses und bricht dort zusammen. Der Arzt kann kurze Zeit später im Krankenhaus nur noch den Tod feststellen.
Nur für Wilbur stellt sich das anders dar. Er fühlte sich zwar verändert, aber lebendig. Plötzlich wird er aufgefordert, in einen Zug einzusteigen. Er wird ihn an den verschiedenen Stationen seines Lebens vorbeifahren. Seine Begleiterin und Reiseleiterin ist Agnes, die Buchhändlerin, deren Laden er einst übernommen hat.
„...Ich bin hier, um dich durch dein Leben zu führen, das Leben, das du gerade gelebt hast…“
Manche Lebenssituationen sieht Wilbur nur durch das Zugfenster, An anderen Stellen muss er aussteigen. Dabei kommt ihm die eine oder andere Erkenntnis.
„...Aber man kann nicht acht Jahrzehnte leben, ohne zu merken, dass letztlich jeder Mensch verschiedene Seiten hat. Oder dass es in jedem Mensch etwas gibt, dass der äußeren Wahrnehmung zuwiderläuft…“
Schnell begreift er, warum der Zug an manchen Stellen hält. Und er stellt sich zunehmend die Frage, wann er hätte anders handeln müssen, wann er falsch abgebogen ist oder die Weichen falsch gestellt hat.
„...Es gibt Tage im Leben, die einfach vergehen, ohne dass man sich je wieder an sie erinnert. Und dann gibt es Tage, die einem so ans Herz gewachsen oder so wichtig sind, dass sie schon alles in sich tragen, was danach kommt…“
Am liebsten würde er seinem früheren Ich Ratschläge geben, wie er sich zu verhalten hat. Für die Zugreise aber gibt es drei Regeln. Deren Quintessenz ist es, dass die Vergangenheit nicht verändert werden darf. Wird ihm trotzdem eine Lösung einfallen?
Wilbur und Maggie sind auf ihrer Hochzeitsreise in Venedig. Es sind unbeschwerte Tage.
Der Autor hat einen bewegenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet und gespickt mit einer Menge an passenden Metapher.
Mittlerweile sind 52 Jahre vergangen. Wilbur geht in den Garten seines Hauses und bricht dort zusammen. Der Arzt kann kurze Zeit später im Krankenhaus nur noch den Tod feststellen.
Nur für Wilbur stellt sich das anders dar. Er fühlte sich zwar verändert, aber lebendig. Plötzlich wird er aufgefordert, in einen Zug einzusteigen. Er wird ihn an den verschiedenen Stationen seines Lebens vorbeifahren. Seine Begleiterin und Reiseleiterin ist Agnes, die Buchhändlerin, deren Laden er einst übernommen hat.
„...Ich bin hier, um dich durch dein Leben zu führen, das Leben, das du gerade gelebt hast…“
Manche Lebenssituationen sieht Wilbur nur durch das Zugfenster, An anderen Stellen muss er aussteigen. Dabei kommt ihm die eine oder andere Erkenntnis.
„...Aber man kann nicht acht Jahrzehnte leben, ohne zu merken, dass letztlich jeder Mensch verschiedene Seiten hat. Oder dass es in jedem Mensch etwas gibt, dass der äußeren Wahrnehmung zuwiderläuft…“
Schnell begreift er, warum der Zug an manchen Stellen hält. Und er stellt sich zunehmend die Frage, wann er hätte anders handeln müssen, wann er falsch abgebogen ist oder die Weichen falsch gestellt hat.
„...Es gibt Tage im Leben, die einfach vergehen, ohne dass man sich je wieder an sie erinnert. Und dann gibt es Tage, die einem so ans Herz gewachsen oder so wichtig sind, dass sie schon alles in sich tragen, was danach kommt…“
Am liebsten würde er seinem früheren Ich Ratschläge geben, wie er sich zu verhalten hat. Für die Zugreise aber gibt es drei Regeln. Deren Quintessenz ist es, dass die Vergangenheit nicht verändert werden darf. Wird ihm trotzdem eine Lösung einfallen?