Zugfahrt
Eine Zugfahrt die sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart ändern kann ist Zentrum des Romans „Die Mitternachtsreise“.
Wilbur war als Buchhändler sehr erfolgreich. Am Ende seines Lebens überwiegen Demut und Einsamkeit. An der Grenze zwischen Leben und Tod wartet der Mitternachtszug auf ihn- und die Möglichkeit, Schlüsselmomente erneut zu durchleben…
Mich hat die Idee fasziniert. Es hatte eine Mischung aus Dickens Weihnachtsgeschichte und Harry Potter mit seinen Zeitumkehrer und den Hogwartsexpress. Beide Werke gefallen mir unter anderem aus diesen Gründen und ich war neugierig, wie Matt Haig das Konzept umsetzt.
Je mehr ich von dem Buch gehört habe, desto mehr erinnerte es mich an die erwähnten Werke. Ähnlich wie Dickens’ Scroodge hat Wilbur seine Familie und seine große Liebe verloren. Auch er möchte an manchen Stationen nicht aussteigen, ahnt er doch, was geschieht. Durch die Parallelen konnte ich mich gut in die Situation hineinversetzen.
Was zusätzlich hilft ist die Sprache. Humorvoll, grüblerisch und ansprechend schreibt Matt Haig über die essenziellen Fragen. Ich konnte mir die Situationen bildlich vorstellen und habe selbst über die Fragen gegrübelt. Daher hat mich das Buch komplett abgeholt.
Der einzige Wehmutstropfen ist das nicht ganz schlüssige Ende. Es passt nicht zum Rest des wahrhaftig tollen Buches und lässt mich ratlos zurück. Daher hoffe ich, dass ein folgendes Buch hier für Klarheit sorgt. So gebe ich vorerst vier Sterne.
Wilbur war als Buchhändler sehr erfolgreich. Am Ende seines Lebens überwiegen Demut und Einsamkeit. An der Grenze zwischen Leben und Tod wartet der Mitternachtszug auf ihn- und die Möglichkeit, Schlüsselmomente erneut zu durchleben…
Mich hat die Idee fasziniert. Es hatte eine Mischung aus Dickens Weihnachtsgeschichte und Harry Potter mit seinen Zeitumkehrer und den Hogwartsexpress. Beide Werke gefallen mir unter anderem aus diesen Gründen und ich war neugierig, wie Matt Haig das Konzept umsetzt.
Je mehr ich von dem Buch gehört habe, desto mehr erinnerte es mich an die erwähnten Werke. Ähnlich wie Dickens’ Scroodge hat Wilbur seine Familie und seine große Liebe verloren. Auch er möchte an manchen Stationen nicht aussteigen, ahnt er doch, was geschieht. Durch die Parallelen konnte ich mich gut in die Situation hineinversetzen.
Was zusätzlich hilft ist die Sprache. Humorvoll, grüblerisch und ansprechend schreibt Matt Haig über die essenziellen Fragen. Ich konnte mir die Situationen bildlich vorstellen und habe selbst über die Fragen gegrübelt. Daher hat mich das Buch komplett abgeholt.
Der einzige Wehmutstropfen ist das nicht ganz schlüssige Ende. Es passt nicht zum Rest des wahrhaftig tollen Buches und lässt mich ratlos zurück. Daher hoffe ich, dass ein folgendes Buch hier für Klarheit sorgt. So gebe ich vorerst vier Sterne.