Ein Licht in der Nacht!

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
frankfurt_liest_weiblich Avatar

Von

Schon der erste Leseeindruck hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Das Cover erweckt den Eindruck, als würde in der Dunkelheit etwas geheimnisvoll aufleuchten – und genau dieses Gefühl scheint sich auch in der Geschichte der Nachtapotheke widerzuspiegeln.

Die Nachtapotheke ist eine besondere Institution in der Stadt: das einzige Geschäft, das auch nachts seine Türen öffnet. Sie bietet Zuflucht für all jene, die in der Dunkelheit unterwegs sind, arbeiten müssen oder einfach einen Ort suchen, an dem sie sich willkommen fühlen. Gerade diese besondere Atmosphäre macht die Geschichte für mich so reizvoll. Gleichzeitig fragt sich die Nachbarschaft, was die junge Apothekerin mit ihrem ungewöhnlichen Angebot tatsächlich bezwecken möchte. Diese geheimnisvolle Ausgangssituation weckt meine Neugier und macht Lust darauf, mehr über die Hintergründe und die Menschen zu erfahren, die diesen besonderen Ort aufsuchen.

Der Schreibstil empfand ich beim Lesen als angenehm flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Auch die Protagonistin wird bereits so weit eingeführt, dass ich einen ersten Eindruck von ihr bekomme und gerne mehr über ihren Charakter, ihre Beweggründe und ihre Geschichte erfahren möchte.

Ich würde das Buch deshalb sehr gerne weiterlesen. Besonders schön wäre es, wenn es mich auch im weiteren Verlauf überzeugen könnte, denn in unserem Buchclub widmen wir uns im Dezember dem Thema asiatische Autorinnen. Die Nachtapotheke könnte dafür eine wunderbare Ergänzung sein, die ich sehr gerne in die Runde einbringen und vorschlagen würde.