Geheimnisvoll
Das Cover mit seinen nächtlichen, verschwommenen Lichtern fängt die Stimmung dieses Buchanfangs unglaublich gut ein. Ko Hyewon entfaltet in der Leseprobe eine ganz besondere, fast magische Atmosphäre, die mich ab der ersten Zeile abgeholt hat. Die Idee einer Nachtapotheke, die pünktlich zum Sonnenuntergang an der längsten Nacht des Jahres ihre Türen öffnet, hat sofort meine Neugier geweckt.
Der Schreibstil ist herrlich feinfühlig, nahbar und lebendig. Man sieht die Szenerie in diesem ruhigen Wohnviertel direkt vor sich. Die Apothekerin Choi Boho ist eine faszinierende, herrlich unkonventionelle Protagonistin. Nach außen hin wirkt sie kühl, distanziert und fast ein bisschen unheimlich, aber wie sie ohne großes Zögern den flüchtenden Jungen Da-in hinter ihrem Tresen versteckt, zeigt ihr großes Herz. Auch Da-in hat mich als Charakter sofort berührt. Seine schmerzhafte Vergangenheit als adoptiertes „Unglückskind“ und seine Einsamkeit gehen richtig nahe. Das Zusammenspiel der beiden – wie Boho ihm erst die Leviten liest, ihm dann eine traditionelle Süßigkeit gegen das Unheil schenkt und am Ende ganz geschäftstüchtig das Geld dafür einkassiert – ist einfach wunderbar echt und warmherzig erzählt.
Die dörflichen Gerüchte der alten Leute auf der Bank gegenüber bringen zusätzlich eine tolle Dynamik und eine Prise Mysterium in die Geschichte. Ich erwarte von diesem Roman eine tiefgründige Wohlfühlgeschichte voller Hoffnung, die zeigt, wie eine Apotheke in der Dunkelheit zum rettenden Zufluchtsort für gestrandete Seelen wird. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, welche Geheimnisse Boho selbst umgeben und wie es mit dem jungen Da-in weitergeht.
Der Schreibstil ist herrlich feinfühlig, nahbar und lebendig. Man sieht die Szenerie in diesem ruhigen Wohnviertel direkt vor sich. Die Apothekerin Choi Boho ist eine faszinierende, herrlich unkonventionelle Protagonistin. Nach außen hin wirkt sie kühl, distanziert und fast ein bisschen unheimlich, aber wie sie ohne großes Zögern den flüchtenden Jungen Da-in hinter ihrem Tresen versteckt, zeigt ihr großes Herz. Auch Da-in hat mich als Charakter sofort berührt. Seine schmerzhafte Vergangenheit als adoptiertes „Unglückskind“ und seine Einsamkeit gehen richtig nahe. Das Zusammenspiel der beiden – wie Boho ihm erst die Leviten liest, ihm dann eine traditionelle Süßigkeit gegen das Unheil schenkt und am Ende ganz geschäftstüchtig das Geld dafür einkassiert – ist einfach wunderbar echt und warmherzig erzählt.
Die dörflichen Gerüchte der alten Leute auf der Bank gegenüber bringen zusätzlich eine tolle Dynamik und eine Prise Mysterium in die Geschichte. Ich erwarte von diesem Roman eine tiefgründige Wohlfühlgeschichte voller Hoffnung, die zeigt, wie eine Apotheke in der Dunkelheit zum rettenden Zufluchtsort für gestrandete Seelen wird. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, welche Geheimnisse Boho selbst umgeben und wie es mit dem jungen Da-in weitergeht.