Angst vor ihm
F. Knapp hat mich mit ihrer Schreibweise und der Thematik sofort in ihren Bann gezogen. Ihre Story spielt in den Jahren 1987 bis 2022. Als Leser verfolgt man die Entwicklung einer vierköpfigen Familie. Die Dominanz des Familienvaters ist erdrückend und erscheint mir wie aus einer anderen Zeit. Ich war regelrecht geschockt und zugleich interessiert, wie Cora sich und ihre Kinder schützt, wie sie dieses Leben erträgt. Die Geschichte will uns verdeutlichen, dass die Namensgebung den Menschen beeinflussen kann. Die Autorin gibt dem kleinen Sohn drei unterschiedliche Namen - mit drei verschiedenen Lebensläufen. Gefallen hat mir, dass die "Corona"-Zeit im Roman verarbeitet wurde und ich mich sozusagen als Zeitzeuge erkannte.
Zunächst fand ich das Buchcover eintönig und nicht unbedingt ansprechend. Aber nach dem Lesen der ersten Seiten und auch der Erklärungen im Nachwort ergibt die Gestaltung einen Sinn.
Ein Dank an die Übersetzerin. Alles wirkt sehr natürlich und gelungen.
Das Buch ist für alle Bücherfreunde, die Familiengeschichten mögen.
Zunächst fand ich das Buchcover eintönig und nicht unbedingt ansprechend. Aber nach dem Lesen der ersten Seiten und auch der Erklärungen im Nachwort ergibt die Gestaltung einen Sinn.
Ein Dank an die Übersetzerin. Alles wirkt sehr natürlich und gelungen.
Das Buch ist für alle Bücherfreunde, die Familiengeschichten mögen.