Der Name ist eben nicht Schall und Rauch - Sehr emotional

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gilse Avatar

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Der Debütroman "Die Namen" beschreibt drei Lebensverläufe in dramatischer Weise. Der Schreibstil von Florence Knapp ist packend und berührend. Das Cover mit dem Mann, der drei Schatten wirft, passt sehr gut zu dem Roman.

Cora will zum Standesamt, um ihren Sohn anzumelden. Ihre Tochter Maia möchte ihn Bear nennen, Bear, der starke und kuschelige. Cora bevorzugt Julian. Kurz entschlossen meldet sie ihn unter dem Namen Bear an. Tradition des Vaters ist, dass Söhne den Namen des Vaters tragen. Somit ist die Namensentscheidung nicht ohne Konsequenzen für Cora.

In Abständen von 7 Jahren erfahren wir drei Lebensversionen von Bear, Julian und Gordon mit allen daraus folgenden Grausamkeiten gegen Cora durch ihren gewalttätigen Mann Gordon.

Die erschütternde Geschichte hat mich sehr berührt. Ein ungewöhnliches Konzept - drei Versionen eines Lebens aufgrund der unterschiedlichen Namen.
Ein absolutes Lese-Highlight.