Drei Namen, drei Lebenswege

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beavielleser Avatar

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Als Cora's und Gordon's Sohn auf die Welt kommt,  möchte Gordon, dass die Familientradition eingehalten wird und sein Sohn nach ihm, dem Vater, benannt wird.

Cora möchte das eigentlich nicht. Sie hat Angst,  dass der Junge dann wie sein Vater wird. Soll sie es wagen dem Kind einen anderen Namen zu geben? Kann sie das ertragen,  was darauf folgen wird?

"Die Namen" ist ein schockierendes Buch und deshalb nicht für jeden geeignet. Es geht um häusliche Gewalt und Femizid und um die Frage, ob ein Name den Lebensweg lenken oder darüber bestimmen kann,  wie sehr ich ein Kind liebe.

In Abständen von 7 Jahren verfolgen wir den Werdegang von Bear, Julian und Gordon. Diese Wechsel zwischen den Leben erfordert Konzentration, ich musste immer innehalten,  um zu überlegen in welchem Leben ich gerade bin.  Auch die Geschichte von der Mutter und der Schwester verlaufen,  je nach Name, anders.

Ein interessantes Buch,  das anders ist als ich erwartet habe, da Titel und Klappentext nichts über das schwere Thema verraten. 

Fazit:
Ein sehr gut geschriebenes Buch, für alle, die vor schweren Themen nicht zurück Schrecken.