Drei Namen, drei Leben
Beeinflusst der Namen die eigene Geschichte, den Verlauf eines Lebens? Um diese Frage dreht sich dieser Roman von Florence Knapp. Zuweilen fühlte ich mich an den Roman von Paul Auster 4-3-2-1 erinnert, denn er spielt auch mit verschiedenen Lebensverläufen - nur noch intensiver, als es hier der Fall ist.
Cora hat einen Sohn entbunden. Sein Vater wünscht, dass er Gordon - nach alter Familientradition - heißt, Cora selbst hat Julian als passenden Namen ausgesucht und die neun Jahre ältere Schwester Mira findet Bear als Namen für ihren Bruder schön.
Cora entscheidet sich - dreimal. Und jedes Mal entwickelt sich die Lebensgeschichte des Neugeborenen und der ganzen Familie unterschiedlich.
Der Roman erfordert Konzentration, denn man liest ihn nicht einfach weg. Zuweilen habe ich zurückgeblättert, um den Anschluss an den Verlauf der Geschichte wiederzufinden. Vom Schreibstil her wird eher erzählt. Ruhig. Die Dramen entwickeln sich dennoch. Interessant fand ich, dass bestimmte handelnde Figuren in allen drei Szenarien präsent waren. Nur die Rolle in dem Leben, welches sich unterschiedlich entwickelte, war eine andere. Abhängig vom Verlauf lernt man loslassen zu können. Nicht jede Hauptfigur schafft es bis zum Schluss.
Und letztendlich hängt alles davon ab, wie der Vater auf die Namensvergabe reagiert, seine Person ist der Schlüssel für den weiteren Verlauf.
Ein guter und lesenswerter Roman. Nicht für jede(n), aber empfehlenswert.
Cora hat einen Sohn entbunden. Sein Vater wünscht, dass er Gordon - nach alter Familientradition - heißt, Cora selbst hat Julian als passenden Namen ausgesucht und die neun Jahre ältere Schwester Mira findet Bear als Namen für ihren Bruder schön.
Cora entscheidet sich - dreimal. Und jedes Mal entwickelt sich die Lebensgeschichte des Neugeborenen und der ganzen Familie unterschiedlich.
Der Roman erfordert Konzentration, denn man liest ihn nicht einfach weg. Zuweilen habe ich zurückgeblättert, um den Anschluss an den Verlauf der Geschichte wiederzufinden. Vom Schreibstil her wird eher erzählt. Ruhig. Die Dramen entwickeln sich dennoch. Interessant fand ich, dass bestimmte handelnde Figuren in allen drei Szenarien präsent waren. Nur die Rolle in dem Leben, welches sich unterschiedlich entwickelte, war eine andere. Abhängig vom Verlauf lernt man loslassen zu können. Nicht jede Hauptfigur schafft es bis zum Schluss.
Und letztendlich hängt alles davon ab, wie der Vater auf die Namensvergabe reagiert, seine Person ist der Schlüssel für den weiteren Verlauf.
Ein guter und lesenswerter Roman. Nicht für jede(n), aber empfehlenswert.