Eine Entscheidung, die alles verändert
Der Roman geht der spannenden Frage nach, was ein Name über eine Person aussagt und wie er das Leben beeinflussen kann. Und ganz sicher kennen werdende Eltern diese Frage nur zu gut und wollen ihrem Kind mit dem Namen etwas mit auf den Weg geben. Und so steht Cora vor der wegweisenden Frage, welchen Namen sie ihrem Jungen geben soll. Soll sie sich für Bear, Julian oder Gordon entscheiden? Welche Assoziationen verbindet sie mit ihrer Wahl und wie prägt der Name das spätere Leben des Jungen? Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise der ersten 35 Jahre dieses Jungen und zeigt uns drei ganz unterschiedliche Biografien auf.
Zugleich steht die Namenswahl in diesem Buch auch für den Mut der Mutter und ist ein Ausdruck dafür, inwieweit sie sich dem Willen des Vaters beugt bzw. widersetzt. Es wird deutlich, wie sehr ihre Entscheidung nicht nur den Weg des Kindes beeinflusst, sondern auch ihren eigenen, den der gesamten Familie und ihres Umfelds. Und so unterschiedlich wie die Namen sind, so unterschiedlich sind auch die Lebenswege. Für meinen Geschmack vielleicht sogar ein bisschen zu verschieden, da sich ganz unterschiedliche Interessen und persönliche Eigenschaften des Jungen herausbilden.
Der Beginn des Buches ist stark von Szenen häuslicher Gewalt geprägt, deren Lektüre schwer auszuhalten ist. Dennoch halte ich eine Warnung nicht für notwendig, da sich diese Beschreibungen im weiteren Verlauf legen. Der Autorin gelingt es wunderbar, die Gewalt des Vaters spürbar zu machen, ohne aktiv davon erzählen zu müssen. Denn natürlich zieht sie sich wie ein roter Faden durch das Leben der gesamten Familie und prägt alle drei Lebenswege nachhaltig.
Die Lebenswege werden in Zeitsprüngen von 7 Jahren erzählt. Man ist nicht bei allen wichtigen Entwicklungen dabei und erfährt vieles erst im Rückblick. Somit erschließt sich zu Beginn eines Kapitels nicht sofort, welche Weichenstellungen in den vergangenen Jahren prägend waren. Man ist als Leser gefordert, aufmerksam zu bleiben. Denn nach und nach erfährt man, was in den Zwischenräumen passiert ist, und die Puzzleteile fügen sich stimmig zusammen.
Der eindringliche und direkte Schreibstil hat mich sehr angesprochen, dennoch hätte ich mir insgesamt etwas mehr Emotionalität gewünscht. Eine stärkere emotionale Nähe zu den Figuren hätte die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht und mich mehr mitfühlen lassen.
Fazit: Spannendes Gedankenexperiment, wie eine einzige Entscheidung die Zukunft prägen und wie unterschiedlich diese ausfallen kann.
Zugleich steht die Namenswahl in diesem Buch auch für den Mut der Mutter und ist ein Ausdruck dafür, inwieweit sie sich dem Willen des Vaters beugt bzw. widersetzt. Es wird deutlich, wie sehr ihre Entscheidung nicht nur den Weg des Kindes beeinflusst, sondern auch ihren eigenen, den der gesamten Familie und ihres Umfelds. Und so unterschiedlich wie die Namen sind, so unterschiedlich sind auch die Lebenswege. Für meinen Geschmack vielleicht sogar ein bisschen zu verschieden, da sich ganz unterschiedliche Interessen und persönliche Eigenschaften des Jungen herausbilden.
Der Beginn des Buches ist stark von Szenen häuslicher Gewalt geprägt, deren Lektüre schwer auszuhalten ist. Dennoch halte ich eine Warnung nicht für notwendig, da sich diese Beschreibungen im weiteren Verlauf legen. Der Autorin gelingt es wunderbar, die Gewalt des Vaters spürbar zu machen, ohne aktiv davon erzählen zu müssen. Denn natürlich zieht sie sich wie ein roter Faden durch das Leben der gesamten Familie und prägt alle drei Lebenswege nachhaltig.
Die Lebenswege werden in Zeitsprüngen von 7 Jahren erzählt. Man ist nicht bei allen wichtigen Entwicklungen dabei und erfährt vieles erst im Rückblick. Somit erschließt sich zu Beginn eines Kapitels nicht sofort, welche Weichenstellungen in den vergangenen Jahren prägend waren. Man ist als Leser gefordert, aufmerksam zu bleiben. Denn nach und nach erfährt man, was in den Zwischenräumen passiert ist, und die Puzzleteile fügen sich stimmig zusammen.
Der eindringliche und direkte Schreibstil hat mich sehr angesprochen, dennoch hätte ich mir insgesamt etwas mehr Emotionalität gewünscht. Eine stärkere emotionale Nähe zu den Figuren hätte die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht und mich mehr mitfühlen lassen.
Fazit: Spannendes Gedankenexperiment, wie eine einzige Entscheidung die Zukunft prägen und wie unterschiedlich diese ausfallen kann.