Emotional

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desirée Avatar

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Ich schließe mich den positiven Rezensionen zu diesem Debütroman von Florence Knapp an, denn auch ich war sehr bewegt von den Lebenswegen von Bear/Julian/Gordon. Ich hatte nach dem Klappentext von “Die Namen” etwas ganz anderes erwartet, doch letztlich sind es weniger die Namen an sich, die im Vordergrund stehen. Die Wahl der Namen löst jeweils unterschiedliche Ereignisse und damit Leben aus, die geprägt sind von der gewalttätigen Ehe der Eltern. Die Lektüre dreht sich mit dem Schwerpunkt auf häusliche Gewalt um eine schwere und sehr bedrückende Thematik, gleichzeitig hat Florence Knapp eine Geschichte geschrieben, die mich ausgesprochen bewegt und emotional erreicht hat. Die Autorin zeigt auf, welche Facetten Gewalt in einer Ehe haben kann und welche prägenden Auswirkungen dies auf die Kinder hat, die in solch einem schrecklichen Kontext aufwachsen.

"Die Namen" ist ein Buch, das eine Triggerwarnung bzw. einen deutlicheren Klappentext verdient hätte, mich von der kreativen Grundidee der drei Lebenswege sowie von seiner Emotionalität aber mehr als überzeugt hat. Leseempfehlung für alle, die sich der Thematik gewachsen fühlen!