Entscheidungen und ihre Einflüsse
Das Romandebüt ‘Die Namen‘ von Florence Knapp erzählt davon, welchen Einfluss die Namensgebung auf die persönliche Entwicklung eines Menschen nehmen kann. Hochspannend können wir den Lebensweg des Protagonisten und seiner Familie, seiner Mitmenschen über einen Zeitraum von fünfunddreißig Jahre hinweg in zeitlichen Sprüngen von sieben Jahren verfolgen und das Ganze in drei sich grundsätzlich voneinander unterscheidenden Erzählsträngen.
Ausgangspunkt der Geschichte sind die Überlegungen der Mutter Cora, die sich mit ihrer neunjährigen Tochter Maia zur amtlichen Stelle begibt, um den Namen des Sohnes festzulegen und eintragen zu lassen. Für den Vater Gordon steht fest, dass entsprechend der Familientradition sein Name und der seiner Väter und Großväter weitergegeben wird. Cora hingegen wünscht sich einen Julian und Maia schwärmt von einem Bear. Was nun im Folgenden passiert, als Gordon davon erfährt, wie seinem Wunsch in zwei von drei Fällen nicht entsprochen wurde, ist eine äußerst spannende Reise in die Darstellung von Persönlichkeitsentwicklungen in Abhängigkeit von getroffenen Entscheidungen zur Namensgebung. Der gewaltbereite Ehemann wird zur unausstehlichen Bestie.
Emotional bewegend mit einer intensiven Auseinandersetzung menschlicher Verhaltensweisen gestaltet die Schriftstellerin ihren Roman. Zwischen den zeitlichen Verläufen braucht es ein konzentriertes Lesen, um die Zuordnung gedanklich richtig einzuordnen. Lebensnahe, lebendige Charaktere und ein moderner Sprachstil begeistern, erzeugen ein anregendes Lesevergnügen mit nachdenklichen Momenten.
Ausgangspunkt der Geschichte sind die Überlegungen der Mutter Cora, die sich mit ihrer neunjährigen Tochter Maia zur amtlichen Stelle begibt, um den Namen des Sohnes festzulegen und eintragen zu lassen. Für den Vater Gordon steht fest, dass entsprechend der Familientradition sein Name und der seiner Väter und Großväter weitergegeben wird. Cora hingegen wünscht sich einen Julian und Maia schwärmt von einem Bear. Was nun im Folgenden passiert, als Gordon davon erfährt, wie seinem Wunsch in zwei von drei Fällen nicht entsprochen wurde, ist eine äußerst spannende Reise in die Darstellung von Persönlichkeitsentwicklungen in Abhängigkeit von getroffenen Entscheidungen zur Namensgebung. Der gewaltbereite Ehemann wird zur unausstehlichen Bestie.
Emotional bewegend mit einer intensiven Auseinandersetzung menschlicher Verhaltensweisen gestaltet die Schriftstellerin ihren Roman. Zwischen den zeitlichen Verläufen braucht es ein konzentriertes Lesen, um die Zuordnung gedanklich richtig einzuordnen. Lebensnahe, lebendige Charaktere und ein moderner Sprachstil begeistern, erzeugen ein anregendes Lesevergnügen mit nachdenklichen Momenten.