Erschütternd
Gordon genießt als Hausarzt großes Ansehen und wird von seinen Patienten sehr geschätzt. Für seine Frau Cora ist der Choleriker jedoch die Hölle. Sie und Tochter Maia leiden unter dem gewalttätigen Vater. Als das zweite Kind, ein Junge, geboren wird, erwartet Gordon, dass er seinen Namen erhält, so wie es in seiner Familie Tradition ist. Cora sieht in ihrem Sohn aber keinen Gordon und würde ihn gerne Julian nennen. Auch Maia hat eine andere Idee und schlägt "Bear" vor. Gemeinsam fürchten sie aber die Konsequenzen durch den Vater.
Dieses Buch hat mich schwer erschüttert. Die Plastizität der Gewalt durch den Vater war enorm, die Gefahr und fehlende Lebensfreude für Mutter und Tochter so greifbar und reell, dass es einfach nur erschreckt wozu Menschen fähig sind.
In aufeinanderfolgenden Kapiteln wird dann immer im Abstand von sieben Jahren erzählt, was aus dem Jungen geworden wäre, wenn er Gordon, Julian oder Bear gehießen hätte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, allerdings hatte ich mir nach dem Klappentext etwas anderes vorgestellt. Letztendlich ist es nicht der Name, der das Wesen des Jungen bestimmt, sondern die Reaktion des Vaters auf die Namensvergabe und den daraus folgenden Konsequenzen für die Familie. "Die Namen" gibt dem Thema "Häusliche Gewalt" die verdiente Bühne, trotzdem konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen.
Dieses Buch hat mich schwer erschüttert. Die Plastizität der Gewalt durch den Vater war enorm, die Gefahr und fehlende Lebensfreude für Mutter und Tochter so greifbar und reell, dass es einfach nur erschreckt wozu Menschen fähig sind.
In aufeinanderfolgenden Kapiteln wird dann immer im Abstand von sieben Jahren erzählt, was aus dem Jungen geworden wäre, wenn er Gordon, Julian oder Bear gehießen hätte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, allerdings hatte ich mir nach dem Klappentext etwas anderes vorgestellt. Letztendlich ist es nicht der Name, der das Wesen des Jungen bestimmt, sondern die Reaktion des Vaters auf die Namensvergabe und den daraus folgenden Konsequenzen für die Familie. "Die Namen" gibt dem Thema "Häusliche Gewalt" die verdiente Bühne, trotzdem konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen.