Häusliche Gewalt

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Cora trägt eine schwere Entscheidung mit sich. Gemeinsam mit Tochter Maia ist sie unterwegs um den Namen ihres neugeborenen Sohnes eintragen zu lassen. Ihr Mann Gordon wünscht, dass er seinen Vornamen trägt, so wie es in seiner Familie Tradition ist. Aber weder Cora noch Maia fühlen diesen Namen für den kleinen Jungen. Während Cora ihren Sohn gerne "Julian" nennen möchte, bevorzugt Maia "Bear" für den Bruder. Gemeinsam fürchten sie jedoch die Konsequenzen durch den gewalttätigen Vater.

Zunächst einmal eine Triggerwarnung, wer über das Thema "Häusliche Gewalt" nicht lesen möchte, sollte dieses Buch lieber umgehen. In sich abswechselnden Kapiteln wird die Geschichte des Jungen erzählt, wie sie verlaufen wäre wenn er einen der drei möglichen Namen bekommen hätte. Und die Reaktion des Vaters darauf bestimmt auf tragische Art und Weise sein weiteres Leben. Teilweise wird dabei die Gewalt, die von ihm ausgeht, sehr plastisch dargestellt und beschrieben. Das war mir stellenweise zu viel. Der Klappentext hat darüberhinaus bei mir eine andere Erwartung geweckt, als ich inhaltlich dann tatsächlich bekommen habe.