Lebensläufe
Wie sehr kann ein Name den Verlauf des Lebens verändern? Welchen Einfluss hat er auf Beruf, eigene Familie und das soziale Umfeld? Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich Florence Knapp in „Die Namen“.
Cora ist auf dem Weg zum Standesamt, um den Namen ihres Sohnes eintragen zu lassen. Zur Wahl stehen Gordon (der Name seines Vaters), Bear (auf Wunsch von Tochter Maia) und Coras Favorit Julian. Doch wie wird die jeweilige Wahl ihren Sohn beeinflussen?
Ich habe von der ersten Seite an interessiert das Leben der Familie verfolgt. Und leider war das nicht immer einfach. In jeden der drei Verläufe- einer pro möglichen Namen- wird die Macht und Unterdrückung durch Vater Gordon mehr oder weniger deutlich. Bildhaft und detailliert beschreibt Autorin Knapp, wie das Leben gebeutelt vom Schicksal verlaufen kann. Und egal ob bei der Oma oder mit dem Druck des Vaters- Cora und ihre Kinder haben es nicht leicht. Ich finde es jedoch spannend, wie unterschiedlich die Leben verlaufen. Dies verdeutlicht mir als Leserin den Einfluss der Namen.
Was mich allerdings abschreckt ist wie mit sensiblen Themen umgegangen wird. Ich war teils wirklich entsetzt, wie weit der Vater geht und was die Kinder davon mitbekommen. Hier hätte ich mir eine explizite Warnung gewünscht, vor allem, da das Thema dauerpräsent ist.
Insgesamt finde ich den Roman gut und spannend geschrieben, die Darstellungen der sensiblen Themen sind mir allerdings zu explizit. Umschreibungen oder offene Szenen wären hier besser gewesen. Ich gebe vier verdiente Sterne.
Cora ist auf dem Weg zum Standesamt, um den Namen ihres Sohnes eintragen zu lassen. Zur Wahl stehen Gordon (der Name seines Vaters), Bear (auf Wunsch von Tochter Maia) und Coras Favorit Julian. Doch wie wird die jeweilige Wahl ihren Sohn beeinflussen?
Ich habe von der ersten Seite an interessiert das Leben der Familie verfolgt. Und leider war das nicht immer einfach. In jeden der drei Verläufe- einer pro möglichen Namen- wird die Macht und Unterdrückung durch Vater Gordon mehr oder weniger deutlich. Bildhaft und detailliert beschreibt Autorin Knapp, wie das Leben gebeutelt vom Schicksal verlaufen kann. Und egal ob bei der Oma oder mit dem Druck des Vaters- Cora und ihre Kinder haben es nicht leicht. Ich finde es jedoch spannend, wie unterschiedlich die Leben verlaufen. Dies verdeutlicht mir als Leserin den Einfluss der Namen.
Was mich allerdings abschreckt ist wie mit sensiblen Themen umgegangen wird. Ich war teils wirklich entsetzt, wie weit der Vater geht und was die Kinder davon mitbekommen. Hier hätte ich mir eine explizite Warnung gewünscht, vor allem, da das Thema dauerpräsent ist.
Insgesamt finde ich den Roman gut und spannend geschrieben, die Darstellungen der sensiblen Themen sind mir allerdings zu explizit. Umschreibungen oder offene Szenen wären hier besser gewesen. Ich gebe vier verdiente Sterne.