nomen est omen
"Die Namen" handelt von einem interessanten Gedankenspiel, das von einem entscheidenden Augenblick auf dem Standesamt im Jahr 1987 ausgeht. Je nachdem, welcher von drei möglichen Vornamen gewählt wird, entwickeln sich drei verschiedene Lebensgeschichten desselben Kindes eines herrischen Vaters und seiner Frau. Der Roman ist in Kapitel aufgeteilt, die diese drei Lebenswege aller sieben Jahre bis ins Erwachsenenalter darstellen - jedes Kapitel trägt den jeweiligen Namen des Kindes, sodass die Leserin sich relativ gut wieder in die einzelnen Erzählstränge einfindet.
Ich fand den Roman recht packend und anrührend, obwohl die übertriebene Darstellung der Gewalt dem immer wieder entgegenwirkt und der Rolle die Glaubwürdigkeit nimmt.
Die unterschwellige Botschaft, die Florence Knapp dem Leser mitgeben möchte, wird besonders gegen Ende erkennbar und gibt ihrem Werk wieder etwas Authentizität zurück.
Ich fand den Roman recht packend und anrührend, obwohl die übertriebene Darstellung der Gewalt dem immer wieder entgegenwirkt und der Rolle die Glaubwürdigkeit nimmt.
Die unterschwellige Botschaft, die Florence Knapp dem Leser mitgeben möchte, wird besonders gegen Ende erkennbar und gibt ihrem Werk wieder etwas Authentizität zurück.