Nomen est Omen?

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readaholic Avatar

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Als junges Mädchen verlässt Cora ihre Heimat Irland, um in London Balletttänzerin zu werden. Dort trifft sie auf Gordon, einen sympathischen jungen Arzt. Sie heiraten und Cora muss bald feststellen, dass Gordon auch eine andere, dunkle Seite hat. Als ihr Sohn auf die Welt kommt, ist es Gordons Wunsch, dass auch sein Sohn Gordon genannt wird, wie schon zuvor sein Vater und Großvater. Cora gefällt der Name nicht, sie möchte, dass ihr Sohn anders wird als seine Vorfahren. Die ältere Schwester des Babys, Maia, hat die Idee, ihren Bruder Bear zu nennen, wie ein liebenswertes knuddeliges Bärenkind. Cora gefällt der Name Julian gut. In „Die Namen“ werden drei verschiedene Szenarien geschildert. Was passiert, wenn Cora entgegen dem ausdrücklichen Wunsch ihres dominanten Ehemanns „Bear“ als Geburtsnamen eintragen lässt? Wie entwickelt sich die Geschichte, wenn Maias Bruder „Julian“ heißt? Und schließlich, wie wirkt sich der traditionelle Name „Gordon“ auf das Kind und seine Familie aus?
Florence Knapps Debütroman ist faszinierende Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte, obwohl manche Kapitel nur schwer zu ertragen waren. Wer auf der Suche nach Wohlfühllektüre ist, sollte die Finger davon lassen, allen anderen kann ich „Die Namen“ wärmstens empfehlen.