Tolles Buch mit kleinem Mangel
Der Roman „Die Namen“ von Florence Knapp erzählt von Identität, Erinnerung und Persönlichkeitsentwicklung. Der Titel verrät uns im Prinzip auch schon, worum es geht: verschiedene Namen und deren Geschichte. Spannend gestaltet finde ich das Cover: Eine männliche Figur mit 3 verschiedenen Schatten. Ein großes Lob für diese Gestaltung, die genau den Inhalt des Buches wiedergibt: wir erfahren von einer Person, aber in 3 verschiedenen Leben. Cora hat einen Jungen zur Welt gebracht und steht nun vor der Aufgabe, ihm einen passenden Namen zu geben. 3 verschiedene stehen zur Auswahl: Gordon, Bear und Julian. Florence Knapp erzählt uns, wie sich das Leben des Jungen entwickelt – nämlich ganz unterschiedlich, je nachdem, welchen Namen er bekommt.
Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber nie langweilig. Wir folgen den Figuren in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise und erfahren, wie sie mit ihrer Vergangenheit und ihrem Selbstbild ringen. Die Charaktere sind vielschichtig und sehr feinfühlig beschrieben. Und ausgehend vom Titel, haben die Namen der Figuren einen großen Einfluss auf ihre Entwicklung. Ich fand „Die Namen“ ein ganz tolles Buch, habe aber dennoch einen Kritikpunkt: Meiner Meinung nach hält die Geschichte nicht, was sie verspricht. Was ich dachte, worum es geht: Wie unterschiedlich gehen Menschen mit einer Person um, nur aufgrund des Namens, der ja schon etwas über einen aussagt. Ich glaube zum Beispiel, dass es ein Ronny schwerer hat als ein Karl; einfach, weil man mit manchen Namen direkt etwas verbindet, ohne den Menschen dahinter zu kennen. Ronny hat nicht den besten Ruf, ähnlich wie vielleicht Kevin oder Chantall. Diese Menschen müssen mehr leisten, um von sich zu überzeugen. Während man als Leopold oder Karl direkt anders wahrgenommen wird und einen Wertevorsprung erhält. Ich hatte gehofft, dass es darum im Buch geht. Worum es aber wirklich geht: Der Ehemann von Cora ist ein gewalttätiges A*** und beeinflusst durch seine grässlichen Taten nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die von Cora, seinen beiden Kindern und noch anderen Menschen aus dem Umfeld. Je nachdem, welche Tat er begeht, entwickeln sich die Leben aller betroffenen Personen in unterschiedliche Richtungen. Die Namen des Jungen sind dabei aber nicht der Grund für seine Persönlichkeitsentwicklung, sondern die Namen sind der Grund für die Taten des Vaters und diese sind wiederrum Auslöser für die verschiedenen Lebenswege.
Fazit: Ganz tolles Buch, wenn man sich nicht auf das Thema Namen versteift.
Triggerwarnung: häusliche Gewalt wird mehrmals beschrieben
Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber nie langweilig. Wir folgen den Figuren in ihrem Leben auf unterschiedliche Weise und erfahren, wie sie mit ihrer Vergangenheit und ihrem Selbstbild ringen. Die Charaktere sind vielschichtig und sehr feinfühlig beschrieben. Und ausgehend vom Titel, haben die Namen der Figuren einen großen Einfluss auf ihre Entwicklung. Ich fand „Die Namen“ ein ganz tolles Buch, habe aber dennoch einen Kritikpunkt: Meiner Meinung nach hält die Geschichte nicht, was sie verspricht. Was ich dachte, worum es geht: Wie unterschiedlich gehen Menschen mit einer Person um, nur aufgrund des Namens, der ja schon etwas über einen aussagt. Ich glaube zum Beispiel, dass es ein Ronny schwerer hat als ein Karl; einfach, weil man mit manchen Namen direkt etwas verbindet, ohne den Menschen dahinter zu kennen. Ronny hat nicht den besten Ruf, ähnlich wie vielleicht Kevin oder Chantall. Diese Menschen müssen mehr leisten, um von sich zu überzeugen. Während man als Leopold oder Karl direkt anders wahrgenommen wird und einen Wertevorsprung erhält. Ich hatte gehofft, dass es darum im Buch geht. Worum es aber wirklich geht: Der Ehemann von Cora ist ein gewalttätiges A*** und beeinflusst durch seine grässlichen Taten nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die von Cora, seinen beiden Kindern und noch anderen Menschen aus dem Umfeld. Je nachdem, welche Tat er begeht, entwickeln sich die Leben aller betroffenen Personen in unterschiedliche Richtungen. Die Namen des Jungen sind dabei aber nicht der Grund für seine Persönlichkeitsentwicklung, sondern die Namen sind der Grund für die Taten des Vaters und diese sind wiederrum Auslöser für die verschiedenen Lebenswege.
Fazit: Ganz tolles Buch, wenn man sich nicht auf das Thema Namen versteift.
Triggerwarnung: häusliche Gewalt wird mehrmals beschrieben