tolles Debüt
Florence Knapp Die Namen
Dieser Debütroman ist wirklich sehr spannend. Erzählt wird dreimal das Leben einer Familie. Der Unterschied beginnt jeweils mit der Benennung des Babys, das einmal Bear, einmal Julian und einmal Gordon genannt wird. Von diesem Ausgangspunkt werden jeweils in 7 Jahresschritten die Entwicklung der Familie des jeweiligen Namensträgers geschildert d.h. wir erleben jeweils 7 Jahre der 3 Namensträger und ihres Umfeldes jeweils in einem Kapitel, daraufhin folgt der gleiche Aufbau 7 Jahre später usw.
So reisen wir mit dem Protagonisten durch insgesamt 35 Jahre in denen sehr viel passiert.Das ist gut gemacht und spannend zu lesen und fast alle Charaktere verfolgt man sehr gerne in ihrem jeweiligen Leben. Die Autorin kann schreiben und sehr lebendige und glaubwürdige Personen erschaffen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Werbung für dieses Buch. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass es sehr explizit um häusliche Gewalt bis zum Femizid geht und die unterschiedlichen Leben durch die Namenswahl nicht zufällig entstehen, sondern stark geprägt durch die schreckliche Familienkonstellation sind. Beim Klappentext und jeder Verlagswerbung denken potenzielle Leser:innen, dass es einfach darum geht wie die Wahl eines Namens ein Leben prägt, doch ist der Fall in diesem Buch sehr speziell und anders gelagert als bei den meisten anderen Menschen und glücklicherweise hat nicht jede Namenswahl solche dramatischen Folgen. Trotzdem ein packendes Buch, aber eine Triggerwarnung wäre hier wirklich angebracht gewesen.
Dieser Debütroman ist wirklich sehr spannend. Erzählt wird dreimal das Leben einer Familie. Der Unterschied beginnt jeweils mit der Benennung des Babys, das einmal Bear, einmal Julian und einmal Gordon genannt wird. Von diesem Ausgangspunkt werden jeweils in 7 Jahresschritten die Entwicklung der Familie des jeweiligen Namensträgers geschildert d.h. wir erleben jeweils 7 Jahre der 3 Namensträger und ihres Umfeldes jeweils in einem Kapitel, daraufhin folgt der gleiche Aufbau 7 Jahre später usw.
So reisen wir mit dem Protagonisten durch insgesamt 35 Jahre in denen sehr viel passiert.Das ist gut gemacht und spannend zu lesen und fast alle Charaktere verfolgt man sehr gerne in ihrem jeweiligen Leben. Die Autorin kann schreiben und sehr lebendige und glaubwürdige Personen erschaffen.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Werbung für dieses Buch. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass es sehr explizit um häusliche Gewalt bis zum Femizid geht und die unterschiedlichen Leben durch die Namenswahl nicht zufällig entstehen, sondern stark geprägt durch die schreckliche Familienkonstellation sind. Beim Klappentext und jeder Verlagswerbung denken potenzielle Leser:innen, dass es einfach darum geht wie die Wahl eines Namens ein Leben prägt, doch ist der Fall in diesem Buch sehr speziell und anders gelagert als bei den meisten anderen Menschen und glücklicherweise hat nicht jede Namenswahl solche dramatischen Folgen. Trotzdem ein packendes Buch, aber eine Triggerwarnung wäre hier wirklich angebracht gewesen.