Trauriger als erwartet

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patriciapp Avatar

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An sich gefiel mir die Idee hinter "Die Namen" sehr gut. Manchmal sind es ja wirklich nur ganz kleine Entscheidungen, die im Leben große Unterschiede machen - und manchmal können wir nichtmal etwas dafür, wie z.B. wenn unsere Eltern unseren Namen aussuchen.
Dadurch, dass sich unser Protagonist mit seinem Namen in den drei erzählten Lebenswegen jeweils drastisch unterscheidet, kommt es einem fast so vor, als würde man drei verschiedene Personen begleiten. Manche mag man dabei lieber als andere - und hier kommen wir zu dem größten Kritikpunkt, den ich an das Buch habe: Einer der Erzählstränge nimmt ziemlich abrupt eine sehr, sehr dramatische Wendung, bei der ich gerne vorgewarnt worden wäre. Durch die helle, pastellige Aufmachung und die anderen Erzählstränge wird man hier in einer Art falschen Sicherheit gewiegt, dass nichts Schlimmeres passieren könnte. Doch, es kann. Das sollte man wissen, wenn man sich auf dieses Buch einlässt: Es ist schon echt harte Kost.