Was für eine inspirierende Idee
Dieser Roman lässt einen nicht kalt! Nicht nur, was das eigentliche Thema betrifft - Gewalt gegen Frauen - sondern die Gründe dahinter, die Ursachen, die Folgen, die Aussichten.
All diese Gedanken werden durch eine Überlegung ausgelöst: Was wäre wenn - ein Kind drei verschiedene Namen bekommt. Was kann der Name für das Kind tun, wie wächst das Kind mit einem Namen auf, der Unbekümmertheit (Bear), Zaghaftigkeit (Julian) und Arroganz (Gordon) ausdrückt. Es gibt dann auf einmal quasi drei Hauptpersonen, die anderen sind immer dieselben.
Das ist so spannend mitzuverfolgen, dass man ganz neue Blickwinkel bekommt und gefordert wird mitzudenken.
Man merkt sehr schnell, dass die Familie und die Umwelt die wichtigsten Größen sind, wie sich ein Mensch entwickelt, was er aus sich macht.
Die Autorin Florence Knapp hat das spannend angelegt. Alle sieben Jahre (da verändert sich der Mensch, so sagt man) gibt sie Einblicke in den Lebensweg der scheinbar drei Jungen, und die Entwicklung seiner Familienmitglieder und Freunde.
Man muss zwar immer mal zurückblättern, weil nicht chronologisch erzählt wird. Aber man kommt schnell wieder rein. Allerdings werden viele Ereignisse nicht „ausgewalzt“ oder bis ins kleinste Detail beschrieben, sondern oft angedeutet oder mit scheinbar nebensächlichen Szenenbeschreibungen erklärt. Der Fantasie des Lesers wird damit Raum gegeben. Und die Gedanken und Ängste der Protagonisten kommen zu Wort.
Mir gefallen die Idee, die sanfte und klare Sprache und die geschickte Wahl der Ereignisse, um Charaktere darzustellen, die den Namen und seine Bedeutung widerspiegeln. Es wird rundherum ein eindeutiges Bild von den Verhältnissen und Entwicklungen gezeichnet, fast nichts bleibt ungesagt.
In dem Zusammenhang sind die Erklärungen der Autorin am Ende auch sehr interessant: eine Namensliste mit Bedeutungen und Anregungen künstlerischer Art.
Vielen Dank an NetGalley, dass ich dieses ebook lesen durfte!
All diese Gedanken werden durch eine Überlegung ausgelöst: Was wäre wenn - ein Kind drei verschiedene Namen bekommt. Was kann der Name für das Kind tun, wie wächst das Kind mit einem Namen auf, der Unbekümmertheit (Bear), Zaghaftigkeit (Julian) und Arroganz (Gordon) ausdrückt. Es gibt dann auf einmal quasi drei Hauptpersonen, die anderen sind immer dieselben.
Das ist so spannend mitzuverfolgen, dass man ganz neue Blickwinkel bekommt und gefordert wird mitzudenken.
Man merkt sehr schnell, dass die Familie und die Umwelt die wichtigsten Größen sind, wie sich ein Mensch entwickelt, was er aus sich macht.
Die Autorin Florence Knapp hat das spannend angelegt. Alle sieben Jahre (da verändert sich der Mensch, so sagt man) gibt sie Einblicke in den Lebensweg der scheinbar drei Jungen, und die Entwicklung seiner Familienmitglieder und Freunde.
Man muss zwar immer mal zurückblättern, weil nicht chronologisch erzählt wird. Aber man kommt schnell wieder rein. Allerdings werden viele Ereignisse nicht „ausgewalzt“ oder bis ins kleinste Detail beschrieben, sondern oft angedeutet oder mit scheinbar nebensächlichen Szenenbeschreibungen erklärt. Der Fantasie des Lesers wird damit Raum gegeben. Und die Gedanken und Ängste der Protagonisten kommen zu Wort.
Mir gefallen die Idee, die sanfte und klare Sprache und die geschickte Wahl der Ereignisse, um Charaktere darzustellen, die den Namen und seine Bedeutung widerspiegeln. Es wird rundherum ein eindeutiges Bild von den Verhältnissen und Entwicklungen gezeichnet, fast nichts bleibt ungesagt.
In dem Zusammenhang sind die Erklärungen der Autorin am Ende auch sehr interessant: eine Namensliste mit Bedeutungen und Anregungen künstlerischer Art.
Vielen Dank an NetGalley, dass ich dieses ebook lesen durfte!