Eine Geschichte wie ein warmer Sommerregen – sanft, bittersüß und tief berührend.
In „Die Nelkentochter“ begleitet man Lali auf eine Reise, die weit über den Flug nach Sri Lanka hinausgeht. Es ist eine Reise zu sich selbst, zu ungeliebten Fragen, zu lange verschlossenen Türen. Der plötzliche Fund der Gedichte ihrer Mutter ist der Schlüssel zu einer Vergangenheit, die Lali nie zu verstehen wagte – und zu einem neuen Blick auf Herkunft, Schmerz und Liebe.
Was mich besonders berührt hat: die zarte Sprache, mit der das Unsagbare erzählt wird. Die weite Kulisse Sri Lankas steht im starken Kontrast zu der inneren Enge, die Lali zunächst verspürt. Doch Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte – wie eine Blüte, die Zeit braucht.
Ein stilles, poetisches Buch über das Loslassen, das Verstehen und den Mut, dort hinzusehen, wo es wehtut.
Was mich besonders berührt hat: die zarte Sprache, mit der das Unsagbare erzählt wird. Die weite Kulisse Sri Lankas steht im starken Kontrast zu der inneren Enge, die Lali zunächst verspürt. Doch Stück für Stück entfaltet sich die Geschichte – wie eine Blüte, die Zeit braucht.
Ein stilles, poetisches Buch über das Loslassen, das Verstehen und den Mut, dort hinzusehen, wo es wehtut.