Schön geschrieben
Der Einstieg in „Die Nelkentochter“ ist zutiefst berührend: Wir begleiten Saliya auf eine Reise zurück an den Ort ihrer Kindheit und einstigen Geborgenheit – ein koloniales Herrenhaus im Hochland Sri Lankas. Schon die ersten Seiten verströmen eine kraftvolle, melancholische Atmosphäre. Die Natur wird sinnlich und präzise beschrieben: der Duft der Frangipani, das Rascheln der Blätter, das Summen der Insekten – all das vermittelt nicht nur tropisches Flair, sondern auch eine starke emotionale Verbundenheit zur verlorenen Heimat.
Im Kontrast dazu steht die zweite Zeitebene in der Gegenwart, die sich sachlicher und distanzierter anfühlt. Lali, eine junge Frau in Cornwall, steckt in einer beruflichen und persönlichen Identitätskrise. Diese Ebene wirkt bewusst nüchterner, beinahe desillusioniert – aber auch sie wirft die Frage nach Zugehörigkeit und Lebenswegen auf. Man ahnt: Es gibt eine Verbindung zwischen diesen beiden Frauen, über Raum und Zeit hinweg.
Im Kontrast dazu steht die zweite Zeitebene in der Gegenwart, die sich sachlicher und distanzierter anfühlt. Lali, eine junge Frau in Cornwall, steckt in einer beruflichen und persönlichen Identitätskrise. Diese Ebene wirkt bewusst nüchterner, beinahe desillusioniert – aber auch sie wirft die Frage nach Zugehörigkeit und Lebenswegen auf. Man ahnt: Es gibt eine Verbindung zwischen diesen beiden Frauen, über Raum und Zeit hinweg.