Ein herrliches Cover mit goldenen Seiten - passend zur Geschichte

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Ich habe das erste Buch -Mayfair House- nicht gelesen und war sehr neugierig, ob Alex Hay mit seinem neuen Roman auch mich überzeugen kann. Die Queen von Mayfair besticht mit raffinierten Plänen, überraschenden Wendungen und einer Gesellschaft, in der jeder seine eigenen Ziele verfolgt.
Im Mittelpunkt steht Quinn Le Blanc, eine gewiefte Betrügerin, die sich vorgenommen hat, innerhalb weniger Tage den Duke of Kendal zu ehelichen und sich sein Vermögen zu sichern. Doch je näher sie ihrem Ziel kommt, desto mehr Hindernisse stellen sich ihr in den Weg. Verborgene Absichten, unerwartete Enthüllungen und zahlreiche Mitspieler machen die Situation zunehmend kompliziert, aber scheinbar doch erfolgsversprechend.
Herrlich fand ich die Darstellung des viktorianischen Londons. Die Schauplätze sind detailreich beschrieben und vermitteln eine luxuriöse, fast schillernde Atmosphäre. Gleichzeitig sorgt der leichtgängige Schreibstil dafür, dass sich die Geschichte trotz ihrer vielen Handlungsstränge angenehm lesen lässt.
Was die Handlung betrifft, setzt Alex Hay auf zahlreiche Überraschungen. Das sorgt zwar für Spannung, wirkt stellenweise aber etwas überladen. Vor allem gegen Ende häufen sich die Enthüllungen so sehr, dass manche Entwicklungen etwas konstruiert erscheinen. Auch der sehr kurze Zeitraum, in dem die gesamte Geschichte spielt, ist nicht immer ganz glaubwürdig.
Ich habe den Roman im Urlaub gelesen und mich dabei unterhalten gefühlt. Lieben wir doch alle ein bisschen Intrige, Betrug und Spannung und Menschen, die mit Ideen die Geschichte unterhalten.
Was ich wirklich schön fand, war das Cover zusammen mit den goldenen Seiten. Es passt wirklich zu gut.