Geschickte Hochstaplerin im Netz der Intrigen
Quinn Le Blanc, die talentierte Betrügerin, will dem Duke of Kendal, einem wohlhabenden Junggesellen, einen Großteil seines Vermögens abnehmen. Wie schon der Vorgänger «Mayfair House» führt dieser Roman in die faszinierende Welt der High Society ein – doch er funktioniert ebenso gut als in sich abgeschlossene Geschichte.
Das Buch ist nicht nur inhaltlich ein Schmuckstück: Der goldene Farbschnitt und das Cover sind echte Hingucker. Doch steckt darin auch eine unterhaltsame Handlung?
Mit ihrem skrupellosen Charakter, ihren listigen Ideen und ihrem sprühenden Humor bezaubert Quinn als zentrale Figur nicht nur die High Society – sie war überhaupt der Grund, warum ich diesen Roman lesen wollte. Klug, selbstbestimmt und berechnend ambitioniert arbeitet sie auf ihr Ziel hin, beherrscht das Spiel perfekt, doch natürlich läuft nicht alles nach Plan.
Alles greift wunderbar ineinander: die Atmosphäre des viktorianischen Londons im Jahr 1898, die opulente Mode, die rauschenden Bälle und die strengen gesellschaftlichen Konventionen. Alles fügt sich zu einem immersiven Leseerlebnis, das einen mitten in die Epoche versetzt. Jede Figur hat ihre eigene Persönlichkeit, Geheimnisse und spannende Hintergründe – keine bleibt blass, während sich die Handlung durch ihre Verbindungen entfaltet. Wehmutstropfen gibt es trotzdem: Einige Plotholes konnte ich erahnen, und in manchen Punkten hapert es mit der Glaubwürdigkeit, etwa wegen allzu vieler Zufälle. Manchmal verliert sich der Autor Alex Hay leider zu sehr in Details und am Schluss blieb ein kleines Gefühl der Unzufriedenheit zurück – doch insgesamt ist die zunehmend spannende, temporeiche Erzählung unterhaltsam und amüsant.
Für alle, die einen humorvollen Gesellschaftsroman mit mitreißender Wirkung suchen.
Das Buch ist nicht nur inhaltlich ein Schmuckstück: Der goldene Farbschnitt und das Cover sind echte Hingucker. Doch steckt darin auch eine unterhaltsame Handlung?
Mit ihrem skrupellosen Charakter, ihren listigen Ideen und ihrem sprühenden Humor bezaubert Quinn als zentrale Figur nicht nur die High Society – sie war überhaupt der Grund, warum ich diesen Roman lesen wollte. Klug, selbstbestimmt und berechnend ambitioniert arbeitet sie auf ihr Ziel hin, beherrscht das Spiel perfekt, doch natürlich läuft nicht alles nach Plan.
Alles greift wunderbar ineinander: die Atmosphäre des viktorianischen Londons im Jahr 1898, die opulente Mode, die rauschenden Bälle und die strengen gesellschaftlichen Konventionen. Alles fügt sich zu einem immersiven Leseerlebnis, das einen mitten in die Epoche versetzt. Jede Figur hat ihre eigene Persönlichkeit, Geheimnisse und spannende Hintergründe – keine bleibt blass, während sich die Handlung durch ihre Verbindungen entfaltet. Wehmutstropfen gibt es trotzdem: Einige Plotholes konnte ich erahnen, und in manchen Punkten hapert es mit der Glaubwürdigkeit, etwa wegen allzu vieler Zufälle. Manchmal verliert sich der Autor Alex Hay leider zu sehr in Details und am Schluss blieb ein kleines Gefühl der Unzufriedenheit zurück – doch insgesamt ist die zunehmend spannende, temporeiche Erzählung unterhaltsam und amüsant.
Für alle, die einen humorvollen Gesellschaftsroman mit mitreißender Wirkung suchen.