Grandios!

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tinkalein Avatar

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In „Die Queen von Myfair“ von Alex Hay taucht der Leser ein in die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung fängt gerade erst an, es wird noch in typischen Klassenunterschieden gelebt und Hochzeiten werden vor allem danach eingegangen bzw. arrangiert, dass sie dem eigenen Haus - gerade in Adelskreisen - von Nutzen sind.
Quinn LeBlanc lebt in dieser Zeit und verdient sich im noblen London als Hochstaplerin ihren Lebensunterhalt. In ihrem nächsten Coup hat sie es auf die oberen Londoner Adelskreise abgesehen - den Duke of Kendal. Da es derzeit um ihre Finanzen nicht allzu gut bestellt ist, ist Quinn unter großem Druck, dass dieser Coup gelingen muss. So versucht sie ihn auch mit allen Mitteln durchzuziehen. Doch im Laufe der Zeit und je weiter das Spiel fortschreitet, zeigt sich, dass sie nicht die Einzige ist, die mit falschen Karten spielt…
Das Buch hat mich von an Anfang an begeistert. Schon das Buch selbst mit seinem geheimnisvollen Silhouetten-Cover und der edlen Aufmachung passt sich perfekt in die Atmosphäre der Geschichte ein.
Quinns ganzer Plan ist gut durchdacht und auch alle anderen Ränke, die geschmiedet werden, wirken nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern sind authentisch und passen sehr gut in die Zeit, in der die Geschichte spielt. Dabei ist mir vor allem die Figur des treu ergebenen Dieners und Mitkomplizen Mr. Silk ans Herz gewachsen.
Ich finde das Buch absolut empfehlenswert für alle die auf Krimis und spannende Romane aus sind, bei denen man nicht auf Seite drei direkt den Ausgang erahnen kann. Ich selbst bin normalerweise eher in anderen Genres unterwegs, aber dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen!