Angesiedelt in einer Regency-Welt, in der viel auf dem Spiel steht und in der Ruf, Erbe und Täuschung aufeinanderprallen, folgt Die Queen von Mayfair der Geschichte von Quinn Le Blanc – einer Meisterin der Hochstapelei, die sich ihren Titel durch ihre herausragende Beherrschung der Betrugskunst verdient hat. Als sie ein mächtiges Adelshaus und dessen Erben ins Visier nimmt, beginnt ihr Spiel der Manipulation eine Eigendynamik zu entwickeln, die weitaus folgenreicher ist, als sie es je erwartet hätte. Bündnisse verschieben sich, Verrat kommt ans Licht, und der ultimative Coup wird schließlich ebenso sehr zu einem Kampf ums Überleben und um die eigene Identität wie um den bloßen Sieg.
Dieses Buch war eine fesselnde Reise – vor allem dank des Betrugsmanövers, das den Kern der Geschichte bildet. Alex Hay enthüllt nach und nach, worin das „wahre Spiel“ eigentlich besteht; dies hielt mich durchgehend in Atem und ließ mich begierig weiterlesen, um zu erfahren, wie sich am Ende alle Puzzleteile zusammenfügen würden.
Allerdings wurden die Charaktere der Cleverness der Handlung nicht immer gerecht. Tor war derart unsympathisch, dass es mir schwerfiel, mich emotional auf ihre Geschichte einzulassen; und der Duke wirkte zu keinem Zeitpunkt so mächtig oder einflussreich, wie es für die Glaubwürdigkeit der Geschichte notwendig gewesen wäre. Quinn selbst war eine Protagonistin, der man gerne folgte; dennoch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe und eine stärkere Verbindung zwischen ihr und den anderen Figuren gewünscht.
Alles in allem würde ich dieses Buch als „solide“ Lektüre einstufen. Der Betrugsplot an sich war unterhaltsam und gut konstruiert, doch das Fehlen einer ausgeprägten Charakterentwicklung verhinderte, dass das Buch zu einem absoluten Meisterwerk wurde. Wer jedoch Geschichten mit langsam aufgebauten Betrugsmanövern und Handlungssträngen mag, die sich wie ein Puzzle entfalten, für den könnte dieses Buch dennoch einen Blick wert sein.
Dieses Buch war eine fesselnde Reise – vor allem dank des Betrugsmanövers, das den Kern der Geschichte bildet. Alex Hay enthüllt nach und nach, worin das „wahre Spiel“ eigentlich besteht; dies hielt mich durchgehend in Atem und ließ mich begierig weiterlesen, um zu erfahren, wie sich am Ende alle Puzzleteile zusammenfügen würden.
Allerdings wurden die Charaktere der Cleverness der Handlung nicht immer gerecht. Tor war derart unsympathisch, dass es mir schwerfiel, mich emotional auf ihre Geschichte einzulassen; und der Duke wirkte zu keinem Zeitpunkt so mächtig oder einflussreich, wie es für die Glaubwürdigkeit der Geschichte notwendig gewesen wäre. Quinn selbst war eine Protagonistin, der man gerne folgte; dennoch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe und eine stärkere Verbindung zwischen ihr und den anderen Figuren gewünscht.
Alles in allem würde ich dieses Buch als „solide“ Lektüre einstufen. Der Betrugsplot an sich war unterhaltsam und gut konstruiert, doch das Fehlen einer ausgeprägten Charakterentwicklung verhinderte, dass das Buch zu einem absoluten Meisterwerk wurde. Wer jedoch Geschichten mit langsam aufgebauten Betrugsmanövern und Handlungssträngen mag, die sich wie ein Puzzle entfalten, für den könnte dieses Buch dennoch einen Blick wert sein.