Ich spüre eine aufkommende Sehnsucht in mir

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wookiie Avatar

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Chanell trägt ihre Angst wie eine zweite Haut. In jedem Gedanken steckt ein leises Zögern, ein Wunsch nach Nähe, der sofort wieder zurückweicht. Die Welt, in der niemand älter als vierzig wird, lässt Gefühle brüchig wirken – Beziehungen sind kurz, Abschiede lang. Chanell sucht Liebe, aber nur im Konjunktiv: vielleicht, irgendwann, wenn nicht alles so wäre. Ihre Melancholie macht den Text sanft, vorsichtig, bittersüß – wie ein Herz, das sich nicht mehr traut, ganz aufzuwachen.