Wer leben will, muss sterben können
Chanell wirkt wie eine Frau, die trotz Todesuhr im Herzen noch voller Sehnsucht steckt. Zwischen Therapie, Erinnerungen und dem absurden System, das jeden mit vierzig sterben lässt, entsteht eine Spannung, die fast romantisch wirkt: ein Leben, das sich nach Bedeutung sehnt, nach einem Funken, der alles noch einmal hell macht. Die Mischung aus Galgenhumor, Verletzlichkeit und dem Wunsch, doch noch etwas zu fühlen, macht jede Szene vibrierend und intensiv.