Die Frage der kleinen Virginia

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gerwine ogbuagu Avatar

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Ein Junge versucht, im Bett etwas auswendig zu lernen, das seine Lehrerin ihm aufgegeben hat. Dabei fühlt er die Gegenwart von etwas Weichem, wir vermuten, ein Bart und der Junge denkt sich, es sei der Weihnachtsmann. Sein Vater ist nicht zu Hause, der Junge ist allein.
Es ist Weihnachten. Drei Menschen sitzen in einer Kneipe zusammen. Kaede ist die einzige Frau. Wir erfahren von ihrer Geburt und dem gleichzeitigen Verlust ihrer Mutter – ein Trauma, das Kaede so sehr belastet, dass sie sich außerstande sieht, mit irgendjemandem eine Liebesbeziehung einzugehen. Auch kann sie keine Kriminalliteratur lesen. Das änderte sich aber kürzlich.
Einer der drei, Iwata, wird von Kaede gebeten, die Geschichte weiter zu erzählen, mit der er begonnen hatte. Es ist die Geschichte vom Anfang des Buches, die des kleinen Jungen im Bett. So erfahren wir, dass dieses Erlebnis in der Kindheit des Jungen liegt. Die drei reden über das Wohnhaus des Jungen, so wie es damals war. Dieser Anfang ist schon sehr rätselhaft. Sicherlich wird es sehr interessant sein, von den Rätseln des Großvaters zu erfahren. Besonders, da erwähnt wird, dass Iwata sich viele Krimis seines Großvaters ausleiht. Es entsteht eine Diskussion, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt.
Sehr interessant ist der intertextuelle Hinweis am Ende der Leseprobe auf den berühmten Artikel in der amerikanischen „Sun“ mit dem Brief der achtjährigen Virginia, die nachfragt, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt. An die „Sun“ zu schreiben hatte ihr Vater seiner Tochter vorgeschlagen.