Nichts auf der Welt ist sicherer als Fantasie
Ich muss zugeben, dass ich mit der Leseprobe nicht warm werde. Die Dialoge zwischen drei befreundeten jungen Leuten verlaufen eigenartig, zwischen den beiden Männern geradezu beleidigend. Das erscheint mir sehr unjapanisch. Zudem sind die Lebenswege zweier der Protagonisten recht schräg - ein Junge, dessen Mutter plötzlich "weg war" und dessen Vater nach einer Begegnung mit dem Weihnachtsmann plötzlich "weg blieb" und eine junge Frau, deren Mutter bei der Hochzeit ermordet wurde. Das Gespräch dreht sich träge um Hin- und Her-Überlegungen und Theorien, ob der Weihnachtsmann damals echt oder Traum gewesen sei.
Vielleicht ist das erklärungsbedürftige Literatur und mir fehlt das Wissen darüber. Japanischer magischer Realismus?
Vielleicht ist das erklärungsbedürftige Literatur und mir fehlt das Wissen darüber. Japanischer magischer Realismus?