Anfangs etwas verwirrend...

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yaya Avatar

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... aber anders schön lässt sich diese Geschichte beschreiben.
Ich kenne den ersten Band dieser Reihe und war auf die Fortsetzung gespannt.
Zuerst ist der Farbschnitt eine Augenweide, er passt farblich und thematisch sehr schön zum ersten Band. Auch die Ähnlichkeit in der Covergestaltung zum Vorgänger gefällt mir.
Nun aber zur Geschichte. Nach dem ersten Kapitel, was mich sehr ansprach, hatte ich erst nicht geringe Probleme in die eigentliche Handlung hinein zu finden und mich bei den Namen zu orientieren. Wer ist wer, wer wird wie genannt, wer kennt wen? Dabei wirkt der Handlungsstrang zwischen der Enkelin und ihrem Großvater sortierter und rührend. Trotzdem erweckt es nicht den gleichen Eindruck wie andere Romane dieses Genres. Durch die kriminalistische Geschichte entsteht eine andere Dynamik und es ist sehr angenehm auf diese Art und Weise auf die Reise mitgenommen zu werden. Allerdings hat der Schreibstil manchmal Längen und kann nicht ganz den Zauber entfalten, den ich mir erhofft hatte.