⭐⭐⭐½ von 5 Sternen
Schon der erste Band der Reihe, Die Bibliothek meines Grossvaters, hat mir damals sehr gut gefallen und ist mir als kleine Besonderheit im Bereich der Kriminalliteratur im Gedächtnis geblieben. Entsprechend neugierig war ich auf die Fortsetzung Die Rätsel meines Grossvaters – und auch dieses Buch hat mir wieder einige angenehme Lesestunden beschert. Cozy Crime aus Japan bekommt man schließlich nicht jeden Tag zu lesen.
Im Mittelpunkt steht erneut die junge Kanae, in deren Umfeld immer wieder merkwürdige Dinge passieren. Zum Glück hat sie ihren Großvater an ihrer Seite, der ein großer Fan klassischer Detektivgeschichten ist und ein erstaunliches Talent dafür besitzt, selbst die kompliziertesten Hinweise richtig zu deuten. Besonders interessant fand ich, wie seine Lewy-Körper-Demenz in die Handlung eingebunden wird. Das wirkt zunächst ungewöhnlich, ist aber erstaunlich einfühlsam umgesetzt und verleiht der Geschichte eine emotionale Ebene.
Gerade die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater hat mich mehrfach berührt. An einigen Stellen musste ich beim Lesen kurz innehalten und dachte dabei auch an meine eigene Beziehung zu meinem Großvater. Trotz dieser nachdenklichen Momente bleibt die Stimmung des Romans insgesamt warm und hoffnungsvoll.
Ganz so sehr wie der erste Teil konnte mich diese Fortsetzung allerdings nicht überzeugen. Mir fehlte stellenweise ein klarer roter Faden, und nicht jeder der einzelnen Fälle hat mich gleichermaßen gefesselt – auch wenn es eine Episode gab, die mir besonders gut gefallen hat.
Unterm Strich ist es dennoch ein ruhiger, angenehmer Krimi mit viel Atmosphäre und Herz. Für Fans von gemütlichen, eher leisen Kriminalgeschichten ist das Buch auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn es für mich nicht ganz an den Charme des Vorgängers heranreicht. ⭐⭐⭐½
Schon der erste Band der Reihe, Die Bibliothek meines Grossvaters, hat mir damals sehr gut gefallen und ist mir als kleine Besonderheit im Bereich der Kriminalliteratur im Gedächtnis geblieben. Entsprechend neugierig war ich auf die Fortsetzung Die Rätsel meines Grossvaters – und auch dieses Buch hat mir wieder einige angenehme Lesestunden beschert. Cozy Crime aus Japan bekommt man schließlich nicht jeden Tag zu lesen.
Im Mittelpunkt steht erneut die junge Kanae, in deren Umfeld immer wieder merkwürdige Dinge passieren. Zum Glück hat sie ihren Großvater an ihrer Seite, der ein großer Fan klassischer Detektivgeschichten ist und ein erstaunliches Talent dafür besitzt, selbst die kompliziertesten Hinweise richtig zu deuten. Besonders interessant fand ich, wie seine Lewy-Körper-Demenz in die Handlung eingebunden wird. Das wirkt zunächst ungewöhnlich, ist aber erstaunlich einfühlsam umgesetzt und verleiht der Geschichte eine emotionale Ebene.
Gerade die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater hat mich mehrfach berührt. An einigen Stellen musste ich beim Lesen kurz innehalten und dachte dabei auch an meine eigene Beziehung zu meinem Großvater. Trotz dieser nachdenklichen Momente bleibt die Stimmung des Romans insgesamt warm und hoffnungsvoll.
Ganz so sehr wie der erste Teil konnte mich diese Fortsetzung allerdings nicht überzeugen. Mir fehlte stellenweise ein klarer roter Faden, und nicht jeder der einzelnen Fälle hat mich gleichermaßen gefesselt – auch wenn es eine Episode gab, die mir besonders gut gefallen hat.
Unterm Strich ist es dennoch ein ruhiger, angenehmer Krimi mit viel Atmosphäre und Herz. Für Fans von gemütlichen, eher leisen Kriminalgeschichten ist das Buch auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn es für mich nicht ganz an den Charme des Vorgängers heranreicht. ⭐⭐⭐½