Demenz

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Ein für mich sehr gewöhnungsbedürftiges Buch. Ich kam nur langsam in die Geschichte hinein, aber dann habe ich diese Erzählweise verstanden. Die Geschichten sind voller Poesie, manchmal schon etwas skurril und einige Figuren darin sind auch sehr liebenswert. Doch manche Kapitel zogen sich dann doch etwas langatmig dahin. Kaede ist Waise und wuchs bei ihrem Großvater auf. Die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen, was hier sehr gut zum Ausdruck kommt. Nun leidet der alte Herr, der früher Lehrer war, an Demenz und lebt teilweise in einer anderen Welt. Dann aber hat er wieder sehr klare Momente und löst mit einem befreundeten Polizisten teilweise mysteriöse Kriminalfälle, da seine Kombinationsgabe einzigartig ist. Aber auch Kaede hat Probleme, sie wird von einem Stalker verfolgt und bangt um ihr Leben. Die japanische Lebensart wird hier zelebriert, für mich waren die Namen hier etwas schwierig. Diese Kriminalfälle wurden alle in Zusammenhang mit Filmen und Büchern begangen, vielfach wurden hier Szenen aus Hitchcookfilmen verwendet. Ein Buch, das etwas anders ist, auch der Schreibstill. Das Cover zeigt einen alten Japaner der aus dem Fenster schaut und dort eine gezeichnete, typische japanische Landschaft ist. Besonders hervorzuheben und zu erwähnen ist der Buchschnitt, auf dem rote Akazienblätter aufgezeichnet sind.