„Ein Bücherregal verrät uns alles über jemanden“
Wir haben es hier mit dem Leben einer außerordentlichen Familie und einer Reihe von geliebten Freunden zu tun. Dies ist ein Roman, doch ist es reine Poesie, die uns auf vielen Seiten begegnet. Eine Fülle von Ideen, von Bildern und dann wieder Sequenzen des modernen Japans umgeben uns. Wir treffen als wichtigste Hauptpersonen Großvater und Enkelin Kaede. Langsam entwickelt sich die Geschichte, deren Ideen - und Gefühlsreichtum uns umgibt, kaum betreten wir mit unserem Geist diese Räume.
Der kleine Junge Iwata zitiert Merksprüche für die Schule nachts im Bett. Der Weihnachtsmann erscheint ihm. Später sieht er ihn nicht mehr. Auch seinen Vater sieht er am Morgen nicht. Die Mutter ist schon länger verschwunden. Die wunderbare japanische Erzählweise nimmt einen gleich wieder gefangen. Jahre später treffen sich Freunde in einer Kneipe. Einer von diesen ist der kleine Junge aus dem ersten Kapitel, nun ein Erwachsener. Erinnerungen tauchen auf und Reminiszenzen an das erste Buch aus dieser Reihe, in dem bereits vom Großvater erzählt wird. Ich denke es ist wichtig, auch das erste Buch „Die Bibliothek meines Großvaters“ zu lesen. „Die Rätsel meines Großvaters“ sind eine Ergänzung, die aber durchaus unabhängig gelesen werden kann. Dieser Großvater war der Lehrer eines dieser Jungen und Schulleiter in der Grundschule.
Ganz außerordentlich elegant gelingt es Konishi, die Geschichte der Lehrerin Kaede und ihres Großvaters zu erzählen. Ihr Großvater ist krank mit Demenz. Die Krankheit kann Halluzinationen erzeugen. Diese helfen ihm oft, die Kriminalfälle zu lösen, mit denen sich die Freunde beschäftigen. Immer wird eine Persönlichkeit, genannt „Mann“, in einem ihr gewidmeten Kapitel vorgestellt. Diese Rätsel warten auf eine Lösung. Gleichzeitig gehen damit einher Angelegenheiten von Kaedes Bekannten und Freunden aus früheren Zeiten, die auch den Großvater kennen. Alle Protagonisten interessieren sich für Kriminalfälle. Die Kriminalliteratur spielt hier eine wichtige Rolle. Solche in Büchern und in ganz besonderer Weise in Hitchcocks Filmen, die sehr oft zitiert und in Passagen erzählt werden. Die Fülle von literarischen Beispielen aus der Kriminalliteratur wird alle Leser begeistern, nicht nur diejenigen, die sich ganz besonders für dieses Gebiet interessieren. Dann die Kriminalfälle, die direkt in der Wirklichkeit dieser Geschichte in der näheren Umgebung geschehen und sogar lebensbedrohlich sind, beschäftigen die Charaktere. Großvaters Scharfsinn bleibt unangetastet trotz seines hohen Alters. Dieses Buch gehört zu denjenigen Exemplaren, wie ich finde, die gleich nochmals gelesen werden sollten, kaum hat man sie beendet.
Der kleine Junge Iwata zitiert Merksprüche für die Schule nachts im Bett. Der Weihnachtsmann erscheint ihm. Später sieht er ihn nicht mehr. Auch seinen Vater sieht er am Morgen nicht. Die Mutter ist schon länger verschwunden. Die wunderbare japanische Erzählweise nimmt einen gleich wieder gefangen. Jahre später treffen sich Freunde in einer Kneipe. Einer von diesen ist der kleine Junge aus dem ersten Kapitel, nun ein Erwachsener. Erinnerungen tauchen auf und Reminiszenzen an das erste Buch aus dieser Reihe, in dem bereits vom Großvater erzählt wird. Ich denke es ist wichtig, auch das erste Buch „Die Bibliothek meines Großvaters“ zu lesen. „Die Rätsel meines Großvaters“ sind eine Ergänzung, die aber durchaus unabhängig gelesen werden kann. Dieser Großvater war der Lehrer eines dieser Jungen und Schulleiter in der Grundschule.
Ganz außerordentlich elegant gelingt es Konishi, die Geschichte der Lehrerin Kaede und ihres Großvaters zu erzählen. Ihr Großvater ist krank mit Demenz. Die Krankheit kann Halluzinationen erzeugen. Diese helfen ihm oft, die Kriminalfälle zu lösen, mit denen sich die Freunde beschäftigen. Immer wird eine Persönlichkeit, genannt „Mann“, in einem ihr gewidmeten Kapitel vorgestellt. Diese Rätsel warten auf eine Lösung. Gleichzeitig gehen damit einher Angelegenheiten von Kaedes Bekannten und Freunden aus früheren Zeiten, die auch den Großvater kennen. Alle Protagonisten interessieren sich für Kriminalfälle. Die Kriminalliteratur spielt hier eine wichtige Rolle. Solche in Büchern und in ganz besonderer Weise in Hitchcocks Filmen, die sehr oft zitiert und in Passagen erzählt werden. Die Fülle von literarischen Beispielen aus der Kriminalliteratur wird alle Leser begeistern, nicht nur diejenigen, die sich ganz besonders für dieses Gebiet interessieren. Dann die Kriminalfälle, die direkt in der Wirklichkeit dieser Geschichte in der näheren Umgebung geschehen und sogar lebensbedrohlich sind, beschäftigen die Charaktere. Großvaters Scharfsinn bleibt unangetastet trotz seines hohen Alters. Dieses Buch gehört zu denjenigen Exemplaren, wie ich finde, die gleich nochmals gelesen werden sollten, kaum hat man sie beendet.