Ein sehr gutes Buch

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foxy91 Avatar

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Ich glaube, dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Art getroffen, als ich erwartet habe.

Am Anfang dachte ich, ich lese einfach einen ruhigen, vielleicht etwas besonderen Krimi. Aber was ich bekommen habe, war so viel mehr. Es geht nicht nur um Rätsel oder darum, Dinge logisch zu erklären sondern um Menschen. Um Erinnerungen. Und um dieses leise, schmerzhafte Gefühl, wenn man merkt, dass sich jemand, den man liebt, langsam verändert.

Besonders der Fall mit den „13 Stufen“ hat mich überrascht. Erst wirkt alles fast ein bisschen unheimlich, aber je mehr man versteht, desto klarer wird.Es ist nichts Übernatürliches. Es ist etwas viel Realeres und genau deshalb auch viel trauriger. Ich fand es unglaublich stark, wie das Thema Krankheit hier eingebaut wurde, ohne jemals belehrend zu wirken.

Am meisten berührt hat mich aber die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Diese kleinen Momente das Klavierspielen, die Erinnerungen an früher, seine Worte an sie das ging mir richtig nah. Vor allem, weil man gleichzeitig spürt, dass diese Zeit nicht für immer so bleiben wird.

Ich musste an mehreren Stellen schlucken, weil es sich einfach echt angefühlt hat. Nicht überdramatisch, sondern leise und ehrlich.

Für mich ist dieses Buch kein klassischer Krimi. Es ist eher eine Mischung aus Detektivgeschichte und etwas sehr Persönlichem. Und genau das macht es besonders.

Fazit: Ruhig, emotional und viel tiefgründiger, als man zuerst denkt. Hat mich definitiv mehr berührt, als ich erwartet habe.