Hat mich nicht überzeugt

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petra-silie Avatar

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Dieser Roman hat mich leider nicht erreicht.
Dazu muss ich sagen, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Obwohl die Figuren kurz eingeführt werden, konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Auch die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater war für mich nicht richtig greifbar.
Die einzelnen Fälle wirkten episodenhaft und wenig fesselnd. Es gab keinen Spannungsbogen, sondern eine Aneinanderreihung von Rätseln, die mich emotional nicht abgeholt haben.
Auch die Darstellung der Demenz fand ich zu weich gezeichnet. Die emotionale Wucht, die Betroffene und Angehörige erreicht wurde dadurch nicht deutlich.
Dennoch fand ich den Schreibstil des Autors angenehm klar und sehr gut lesbar. Gut haben mir auch die Stellen gefallen, an denen der Großvater seine literarischen Bezüge einbringt.
Ich hoffe, dass Fans des ersten Bandes hier mehr entdecken können als ich.