Mal was anderes
Leseeindruck zu Die Rätsel meines Großvaters
Schon auf den ersten Blick hat mich das Buch sehr angesprochen, vor allem das Cover. Als das Buch bei mir ankam, war ich außerdem positiv überrascht vom wunderschönen Farbschnitt, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Auch der Titel gefällt mir sehr gut. Die Rätsel meines Großvaters klingt für mich nach einer gemütlichen, ruhigen Geschichte, bei der man es sich beim Lesen richtig bequem machen kann.
Besonders gefreut hat mich, dass das Buch von einem japanischen Autor stammt. Ich hatte deshalb erwartet, dass sich Erzählstil und Atmosphäre vielleicht etwas von dem unterscheiden, was ich sonst lese. Tatsächlich war das auch so. Die Sprache empfinde ich als sehr bedacht und angenehm. Der Autor schafft eine ruhige, achtsame Atmosphäre, die sich auch im respektvollen und höflichen Umgang der Figuren miteinander widerspiegelt. Das hat mir sehr gefallen, auch weil ich letztes Jahr selbst zum ersten Mal in Japan war und immer noch sehr begeistert von dem Land, den Menschen und der Kultur bin.
Der Einstieg ins Buch fiel mir allerdings etwas schwer. Obwohl das Buch mit etwas über 300 Seiten gar nicht so lang ist, habe ich relativ lange gebraucht, um richtig hineinzufinden. Manche Gedankengänge der Figuren konnte ich nicht ganz nachvollziehen, und einige Gesprächsthemen wirkten auf mich zwischendurch etwas banal oder ungewohnt.
Spannender wurde es für mich, als die Erkrankung des Großvaters thematisiert wurde und die ersten Rätsel auftauchten. Ab da kam deutlich mehr Spannung auf. Die Rätsel selbst fand ich interessant und teilweise sehr pfiffig, auch wenn mir die Gedankengänge zur Lösung manchmal etwas weit hergeholt erschienen.
Nach einigen Kapiteln wurde auch die Struktur des Buches klar: Zunächst wird ein Ereignis geschildert, anschließend folgt eine Szene mit dem Großvater, in der ein Rätsel gelöst wird, das sich auf das vorherige Geschehen bezieht. Diese Struktur hat mir gut gefallen.
Etwas irritiert haben mich zwischendurch einige schwere Schicksalsschläge oder Krankheiten, die teilweise recht plötzlich auftauchten und relativ schnell abgehandelt wurden. Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass eine ausführlichere Darstellung vielleicht auch zu viel gewesen wäre.
Insgesamt konnte ich das Buch dennoch gut lesen und zwischendurch auch sehr genießen. Besonders gefallen hat mir, dass es eine etwas andere Art des Erzählens zeigt und indirekt Einblicke in eine andere Kultur gibt. Auch wenn ich das Buch vermutlich nicht komplett ein zweites Mal lesen würde, könnte ich mir gut vorstellen, einzelne Kapitel noch einmal zu lesen.
Insgesamt würde ich das Buch daher durchaus empfehlen – gerade weil es durch seine ruhige, achtsame Erzählweise und die kulturellen Aspekte eine schöne Abwechslung darstellt.
Schon auf den ersten Blick hat mich das Buch sehr angesprochen, vor allem das Cover. Als das Buch bei mir ankam, war ich außerdem positiv überrascht vom wunderschönen Farbschnitt, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Auch der Titel gefällt mir sehr gut. Die Rätsel meines Großvaters klingt für mich nach einer gemütlichen, ruhigen Geschichte, bei der man es sich beim Lesen richtig bequem machen kann.
Besonders gefreut hat mich, dass das Buch von einem japanischen Autor stammt. Ich hatte deshalb erwartet, dass sich Erzählstil und Atmosphäre vielleicht etwas von dem unterscheiden, was ich sonst lese. Tatsächlich war das auch so. Die Sprache empfinde ich als sehr bedacht und angenehm. Der Autor schafft eine ruhige, achtsame Atmosphäre, die sich auch im respektvollen und höflichen Umgang der Figuren miteinander widerspiegelt. Das hat mir sehr gefallen, auch weil ich letztes Jahr selbst zum ersten Mal in Japan war und immer noch sehr begeistert von dem Land, den Menschen und der Kultur bin.
Der Einstieg ins Buch fiel mir allerdings etwas schwer. Obwohl das Buch mit etwas über 300 Seiten gar nicht so lang ist, habe ich relativ lange gebraucht, um richtig hineinzufinden. Manche Gedankengänge der Figuren konnte ich nicht ganz nachvollziehen, und einige Gesprächsthemen wirkten auf mich zwischendurch etwas banal oder ungewohnt.
Spannender wurde es für mich, als die Erkrankung des Großvaters thematisiert wurde und die ersten Rätsel auftauchten. Ab da kam deutlich mehr Spannung auf. Die Rätsel selbst fand ich interessant und teilweise sehr pfiffig, auch wenn mir die Gedankengänge zur Lösung manchmal etwas weit hergeholt erschienen.
Nach einigen Kapiteln wurde auch die Struktur des Buches klar: Zunächst wird ein Ereignis geschildert, anschließend folgt eine Szene mit dem Großvater, in der ein Rätsel gelöst wird, das sich auf das vorherige Geschehen bezieht. Diese Struktur hat mir gut gefallen.
Etwas irritiert haben mich zwischendurch einige schwere Schicksalsschläge oder Krankheiten, die teilweise recht plötzlich auftauchten und relativ schnell abgehandelt wurden. Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass eine ausführlichere Darstellung vielleicht auch zu viel gewesen wäre.
Insgesamt konnte ich das Buch dennoch gut lesen und zwischendurch auch sehr genießen. Besonders gefallen hat mir, dass es eine etwas andere Art des Erzählens zeigt und indirekt Einblicke in eine andere Kultur gibt. Auch wenn ich das Buch vermutlich nicht komplett ein zweites Mal lesen würde, könnte ich mir gut vorstellen, einzelne Kapitel noch einmal zu lesen.
Insgesamt würde ich das Buch daher durchaus empfehlen – gerade weil es durch seine ruhige, achtsame Erzählweise und die kulturellen Aspekte eine schöne Abwechslung darstellt.