Ruhiger Roman mit kleinen Längen
„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater. Der Autor verarbeitet darin auch persönliche Erfahrungen aus der Pflege seines demenzkranken Vaters – und das merkt man der Geschichte an. Viele Szenen wirken sehr einfühlsam und authentisch.
Der Roman verbindet eine Art Cozy Mystery mit einer eher ruhigen, literarischen Erzählweise. Die Struktur ist dabei recht klar: Kaede bringt ihrem Großvater einen neuen Fall, und er löst ihn ausschließlich durch logisches Kombinieren anhand ihrer Schilderungen. Die einzelnen Fälle leben weniger von Action, sondern eher von Beobachtung, kleinen Details und den Beziehungen zwischen den Figuren.
Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater. Die Demenz des Großvaters bildet den emotionalen Mittelpunkt des Buches. Eine gewisse Meloncholie kommt beim Lesen immer wieder auf. Themen wie Erinnerung, Identität und Vergänglichkeit werden sehr sensibel behandelt.
Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass ein klarer roter Faden fehlt. Die Handlung springt häufig zwischen einzelnen Fällen, wodurch die Geschichte manchmal fragmentiert wirkt. Wer eine durchgehend spannende Krimihandlung erwartet, könnte daher etwas enttäuscht sein.
Für Fans von sanften, nachdenklichen Geschichten aber durchaus lesenswert.
Der Roman verbindet eine Art Cozy Mystery mit einer eher ruhigen, literarischen Erzählweise. Die Struktur ist dabei recht klar: Kaede bringt ihrem Großvater einen neuen Fall, und er löst ihn ausschließlich durch logisches Kombinieren anhand ihrer Schilderungen. Die einzelnen Fälle leben weniger von Action, sondern eher von Beobachtung, kleinen Details und den Beziehungen zwischen den Figuren.
Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen Enkelin und Großvater. Die Demenz des Großvaters bildet den emotionalen Mittelpunkt des Buches. Eine gewisse Meloncholie kommt beim Lesen immer wieder auf. Themen wie Erinnerung, Identität und Vergänglichkeit werden sehr sensibel behandelt.
Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass ein klarer roter Faden fehlt. Die Handlung springt häufig zwischen einzelnen Fällen, wodurch die Geschichte manchmal fragmentiert wirkt. Wer eine durchgehend spannende Krimihandlung erwartet, könnte daher etwas enttäuscht sein.
Für Fans von sanften, nachdenklichen Geschichten aber durchaus lesenswert.