Schön geschrieben

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danielae Avatar

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Masateru Konishi schafft es in die Rätsel meines Großvaters, die Fußstapfen vieler japanischer Schriftsteller zu treten: philosophisch, spannend und manchmal auch ein bisschen seltsam schafft mutet die Handlung des Buches an.
Kaedes Großvater, der mit dem Alter immer kränker wurde und eine Art von Parkinson hat, ist eine Art Meisterdetektiv. In fünf Kapiteln tauchen nach und fünf Fälle aus dem Umfeld von Kaede (Mode, das verschwinden von Männern, Selbstmord…) auf, die es gilt, zu lösen. Und immer wieder kommt Kaede und ihre Freunde, sowie ein ehemaliger Schüler des Großvaters, der selbst Polizeibeamter wurde, zum Großvater, um die Fälle zu besprechen und eine Lösung zu finden. Der Großvater geht mit viel Fingerspitzengefühl und wachsam auf die einzelnen Fälle ein und löst die ihn vorgelegten Rätsel mit Meisterhand. Dabei nutzt er unter anderem Literatur und Film, wie beispielsweise Alfred Hitchcocks Filme als Referenzen und Basis zur Klärung.
Das Buch ist spannend, geschrieben, nicht immer leicht weg zulegen, und manchmal auch etwas skurril, wie es japanische Bücher so an sich haben. Mir hat es gefallen!