sehr speziell

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caro1118 Avatar

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Vielleicht liegt es daran, dass ich den ersten Band über Kaede und ihren demenzkranken Großvater nicht kenne (er wurde ja überall hochgelobt), ich tat mich schwer in das Buch hineinzufinden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und für mich typisch japanisch. Teilweise fand ich ihn sehr einfach, fast kindlich. Erschwerend empfand ich die vielen japanischen Wörter, die nicht erklärt werden und auf jeden Fall teilweise einer Erklärung bedürften. So wurde ich nicht richtig warm mit den beiden, auch wenn dich Geschichte schön ist und vor allem die engen Familienbande berühren. Ein Highlight ist die Art wie der Großvater trotz oder wegen seiner Krankheit Kriminalfälle löst und sich in diese hineindenken kann. So könnte ich mir gut vorstellen, dass alle Fans des ersten Bandes auch mit diesem Teil glücklich sind. Wer den ersten Band allerdings nicht kennt oder nicht davon angetan ist, wird mit dem zweiten Band eher keine Freude haben.