Still und intensiv

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„Die Rätsel meines Grossvaters“ von Masateru Konishi
Nach „Die Bibliothek meines Großvaters“ ist dies der zweite Teil um die junge Lehrerin Kaede, die zusammen mit ihrem Großvater knifflige Kriminalrätsel löst. Die beiden lieben Kriminalgeschichten und besonders die klassische Kriminalliteratur. Aber auch in ihrem Umfeld gibt es so einiges Rätselhafte zu lösen. Und hier geht es nicht um verschwundene Kleintiere, sondern um Mord. Und auch Kaede gerät dabei in Gefahr. Wer Krimis von Agatha Christie, Alfred Hitchcock und Sir Arthur Conan Doyle liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Denn einige der Rätsel sind in Anlehnung an die berühmten Schriftsteller und Filmemacher gestaltet. Und werden auch ausführlich besprochen. Die Fälle sind ausgeklügelt und versetzten einen in Staunen. Mich hat das Buch total abgeholt. Ich mochte diesen zurückhaltenden, freundlichen Schreibstil des japanischen Schriftstellers. Und ich liebe Kriminalfälle bei denen man so richtig um die Ecke denken muss. Dazu noch die tragische Geschichte um Kaede und wie sie versucht ihren geliebten Großvater nicht an die Demenz zu verlieren, hat mich sehr berührt. Ein leises Buch, dass aber mehr Aufmerksamkeit verdient.