Zwischen Wärme und Wiederholung
Masateru Konishis Fortsetzung von „Die Rätsel meines Großvaters“ knüpft nahtlos an den ersten Band an und setzt erneut auf die besondere Dynamik zwischen Kaede und ihrem demenzkranken Großvater. Die Mischung aus Alltagsrätseln, literarischen Verweisen und emotionalen Momenten funktioniert auch hier, wirkt jedoch stellenweise weniger frisch. Besonders die episodischen Fälle – vom verschwundenen Weihnachtsmann bis zur düsteren Suizidserie – sind atmosphärisch, verlieren aber gelegentlich an Tiefe.
Stärken zeigt der Roman weiterhin in seinen leisen, berührenden Szenen rund um Erinnerung und Vergänglichkeit. Gleichzeitig wirkt der größere Handlungsbogen mit dem wiederkehrenden Widersacher etwas konstruiert. Insgesamt bleibt es ein warmherziger, solider Band, der Fans der Reihe zufriedenstellt, aber kaum überrascht.
Stärken zeigt der Roman weiterhin in seinen leisen, berührenden Szenen rund um Erinnerung und Vergänglichkeit. Gleichzeitig wirkt der größere Handlungsbogen mit dem wiederkehrenden Widersacher etwas konstruiert. Insgesamt bleibt es ein warmherziger, solider Band, der Fans der Reihe zufriedenstellt, aber kaum überrascht.