Nordische Melancholie

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helenka_leni Avatar

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Schon die ersten Seiten von „Die Regenschwimmerin“ haben mich berührt. Besonders Marga und ihre Angst vor dem Wasser sind mir nahegegangen. Gleichzeitig fand ich das Bild vom Schwimmen im Regen wunderschön – irgendwie traurig und befreiend zugleich.

Auch Judith hat mich sofort neugierig gemacht. Nach der Trennung von ihrem Mann einfach nach Schweden zu fahren, an einen Ort voller Erinnerungen, fand ich sehr nachvollziehbar. Man spürt, dass sie nicht nur vor ihrem bisherigen Leben davonläuft, sondern auch versucht, wieder zu sich selbst zu finden.

Die Beschreibungen von Schweden haben bei mir sofort Fernweh ausgelöst. Ich mochte diese ruhige, melancholische Stimmung sehr, hatte aber gleichzeitig das Gefühl, dass unter der Oberfläche noch einiges brodelt.

Besonders gespannt bin ich auf das Wiedersehen von Judith und Evi und auf die Frage, was zwischen den beiden damals passiert ist. Die Leseprobe hat bei mir auf jeden Fall das Gefühl hinterlassen, dass hier eine Geschichte über Freundschaft, Verlust, Erinnerungen und Neuanfänge wartet. Ich würde sehr gerne weiterlesen.