Zwei Herzen im Sturm des Verlusts

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Zwei Frauen, zwei Geschichten - beide geprägt von Verlust, beide auf ihre Weise erschöpft, suchend, verletzlich. Bei Marga ist der Schmerz alt, aber unverändert scharf; bei Judith frisch, bitter und noch ungeordnet. Und doch wirken beide wie Spiegelbilder: zwei Leben, die versuchen, wieder Halt zu finden.
Die Bilder sind poetisch, warm, melancholisch. Die Autorin erzählt nicht laut, sondern tief. Jede Szene wirkt wie ein stiller Moment, in dem zwei Frauen lernen, mit ihrem Verlust zu leben, ohne daran zu zerbrechen.