Eine berührende Geschichte über Neuanfänge

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Das neueste Buch von Romy Fölck „ Die Regenschwimmerin“ spielt auf einer kleinen schwedischen Insel in der Nähe von Stockholm. Im Mittelpunkt stehen 3 Frauen, Marga in den 70igern lebt dort seit über 30 Jahren in einer kleinen Hütte im Wald und versucht mit einem Schicksalsschlag fertig zu werden, der ihr bei einem tragischen Unglück Mann und Tochter genommen hat. Die beiden anderen Evi und Judith sind in den 40igern und habe dort als Jugendliche häufig mit ihren Eltern Urlaub gemacht, bis ihre Freundschaft in die Brüche ging und sie seitdem keinen Kontakt mehr hatten. Beide ziehen unterschiedliche Gründe zurück auf die Insel. Die eine muss eine Erkrankung akzeptieren, die dazu führt, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben kann, die andere steht vor den Scherben ihrer Ehe und muss sich darüber klar werden, wie sie ihr Leben zukünftig gestalten will. Es ist ein ruhiger Roman, mit wenig Ereignissen, stattdessen spielt sich die Handlung mehr auf der Gefühlsebene ab. Jede der 3 Frauen muss für sich Entscheidungen treffen und damit letzten Endes einen Neuanfang zulassen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, das Buch ist in 30 Kapitel aufgeteilt, die am Ende immer mit einer Lebensweisheit, sowohl in schwedisch als auch in deutscher Sprache abschließen. Bislang kannte ich nur die Krimiserie der Autorin, aber ich muss sagen, auch die neue Richtung hat mir gut gefallen.