Fesselnd

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Zwei Frauen und eine kleine Insel in der Näher von Stockholm: Judith ist völlig überraschend von ihrem Mann verlassen worden und flüchtet Hals über Kopf an den Sehnsuchtsort ihrer Jugend. Allerdings ist dieser nicht nur mit positiven Emotionen verbunden, sondern auch mit den Erinnerungen an eine Freundin, die sie verloren hat. Und eben jene Freundin entschließt sich ebenfalls auf die Insel zurückzukehren. Evi ist inzwischen erfolgreiche Künstlerin, doch ihre Karriere steht kurz vor einem unschönen Ende, denn eine Taubheit in ihren Händen erschwert das Arbeiten.
Auf der Insel treffen Judith und Evi Marga, die Regenschwimmerin, wieder. Sie gibt den beiden Frauen die Kraft, weiterzumachen.

Romy Fölcks Roman „Die Regenschwimmerin“ erzählt eigentlich das Schicksal dreier Frauen und hat mich von Beginn an gefesselt.
Auch wenn mich insbesondere Judith und Evi teilweise in den Wahnsinn getrieben hab, hat mich die Geschichte total bewegt und gepackt. Romy Fölck vermittelt die Atmosphäre wirklich hervorragend und man fühlt sich, als wäre man live dabei. Sie wechselt immer wieder die Perspektive, sodass einem beim Lesen nie langweilig wird.

Mir gefällt auch in diesem Buch wieder besonders gut, dass Romy Fölck so realistisch erzählt. Man ist den Protagonistinnen sofort ganz nah und hat das Gefühl, dass die Geschichte wirklich so passiert sein muss.

„Die Regenschwimmerin“ ist ein atmosphärischer Roman, der einen von der ersten Seite an mitnimmt.